Nachhaltige Zielidentität in der professionellen Arbeitsteilung von ­­ Kern- und Sekundärgeschäft in der Praxis

Leistungs­beziehung interner FM- Dienstleister zum Kunden

Nachdem in Teil 1 dieser Artikelserie die notwendigen strategischen ­Entscheidungen zur Ausrichtung des FM-Geschäftes aufgezeigt und in Teil 2 der Weg zur Arbeitsteilung - nicht nur zwischen Kern- und Sekundär­geschäft sondern auch zwischen FM- und sonstigem Sekundärgeschäft - und deren Abbildung in Aufbau- und Ablauforganisation ­beschrieben wurden, sollen im Folgenden die Besonderheiten einer internen Leistungsbeziehung in gleichem Sinne beleuchtet werden.

Der wesentlichste Unterschied ­zwischen internen und externen Leistungsbeziehungen liegt erfahrungsgemäß in der Erwartungshaltung der FM-Kunden und Nutzer an den Dienstleister. Insbesondere in gewachsenen Strukturen wird stillschweigend vorausgesetzt, dass der interne Dienstleister Leistungen in hochwertiger, oft der „gewohnten“ Qualität erbringt, die Services für den Nutzer möglichst komfortabel sind und Störungen sich auf ein Minimum beschränken.

Leider sind die Nutzer in der Regel auch gewohnt, dass ihr Bedarf und ihr eigenes Handeln für sie keine spürbaren Konsequenzen haben, da die damit...

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