Telefónica und Vertiv: Kooperationsvereinbarung erneuert

Vertiv, globaler Anbieter von Lösungen für kritische digitale Infrastrukturen und Kontinuität, hat heute eine erweiterte Kooperationsvereinbarung mit Telefónica zur Verbesserung der Energieeffizienz bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung erwartet der Telekommunikationsanbieter, in einem Zeitraum von drei Jahren insgesamt 45 GWh pro Jahr einzusparen, was dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 13.000 Haushalten entspricht. Vertiv wird eine schlüsselfertige Lösung bereitstellen, die die wichtigsten Einrichtungen von Telefónica mit effizienten kritischen Infrastrukturdiensten bereichert, deren Leistung und Wartung verwaltet und so Energieeinsparungen in verschiedenen Bereichen des Telefónica-Netzes ermöglicht.

Diese Vereinbarung ist eine Erweiterung der seit 2018 bestehenden Zusammenarbeit, die mit einem Pilotprojekt zur Senkung des Energieverbrauchs in Madrid, einem der wichtigsten Kernstandorte von Telefónica, begann. Laut Telefónica war diese Initiative ein großer Erfolg: Der Gesamtenergieverbrauch konnte um durchschnittlich 20 % gesenkt werden. In Phase I der Vereinbarung wird die Zusammenarbeit auf 40 der wichtigsten Kernstandorte von Telefónica in Spanien ausgeweitet. Die Vereinbarung umfasst das innovative Modell „Energy Savings as a Service“ (ESaaS), das einen erfahrenen Technologiehersteller als Partner für Investitionen, Betrieb und Wartung der kritischen Infrastruktur erfordert. Das Hauptziel besteht darin, den Energieverbrauch und damit den CO2-Fußabdruck zu verringern.

Eines der wichtigsten Elemente der Vereinbarung besteht darin, dass Vertiv sowohl die korrektive als auch die präventive Wartung der Anlagen übernimmt, um eine optimale Effizienz zu gewährleisten. Zudem soll künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen der Daten- und Geräteüberwachung zum Einsatz kommen. So sollen Betreiber rechtzeitigt vor möglichen Ausfällen gewarnt werden. Dadurch kann der Lebenszyklus der Technologie verlängert und die Energieeffizienz des Telefónica-Netzes erhöht werden.

„Dieses Projekt birgt viele Herausforderungen, eine davon ist die Gewährleistung einer speziellen Infrastruktur“, erklärt Pablo Ledesma, Director of Network, Services and IT Engineering and Operations bei Telefónica Spanien. „Es bringt aber auch viele Vorteile mit sich, da wir über die modernste Spitzentechnologie verfügen, die die Implementierung von Diensten in der Cloud und im Edge-Bereich ermöglicht. Im Rahmen des Projekts wollen wir auch die Klimatisierung der technischen Telekommunikationsstandorte verbessern, die unseren Kunden Telefónica-Dienste wie Glasfaser- oder Mobilfunknetze zur Verfügung stellen, um so maximale Energieeinsparungen zu erzielen.“

„Zusätzlich zu einem geringeren CO2-Fußabdruck hat dieses Modell auch positive finanzielle Auswirkungen. Durch die von Vertiv optimierten Energiekosten möchte Telefónica weitere Ressourcen freisetzen, die dann zu 100 % in das Kerngeschäft investiert werden können“, ergänzt Karsten Winther, EMEA President bei Vertiv.

Ergänzend zu den Kernstandorten des Netzes, die im Jahr 2023 optimiert wurden, wird Vertiv im Jahr 2024 dazu beitragen, die Effizienz von mehr als 10 weiteren Standorten von Telefónica in ganz Spanien zu verbessern. Laut Telefónica entsprechen die bisher erzielten Ergebnisse den eingangs gesetzten Zielen. Daher wird bereits daran gearbeitet, die Zusammenarbeit auf andere Unternehmen der Telefónica-Gruppe auszuweiten.

„Vertiv ist ein erfahrener Partner, der unsere Infrastruktur sehr gut kennt und daher das richtige Unternehmen für dieses innovative Projekt ist“, sagt Enrique Blanco, Global CTIO bei Telefónica. „Diese Initiative wird uns helfen, unsere Energie- und Emissionsziele zu erreichen: die Verbesserung unserer Energieeffizienz mit dem Ziel, den Energieverbrauch pro Einheit des Verkehrsaufkommens (MWh/PB) bis 2025 um 90 % zu senken, die Scope-1+2-Emissionen bis 2030 um 90 % zu reduzieren und bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette ein Netto-Null-Emissionsunternehmen zu sein. Wir sind uns bewusst, dass die beste Energie diejenige ist, die wir nicht verbrauchen. Wir wollen uns nicht ausruhen, sondern werden dieses erfolgreiche Projekt auf so viele Standorte wie möglich ausweiten.“ 

"Dieses zukunftsweisende Modell wurde in Zusammenarbeit mit Telefónica erfolgreich umgesetzt und lässt sich ohne Weiteres auf andere Standorte und Länder übertragen, so dass auch andere Unternehmen von mehr Effizienz und Kosteneinsparungen profitieren können. Durch die Bereitstellung modernster kritischer Infrastruktur, Technologie und erfahrener Mitarbeiter ist Vertiv daher in einer hervorragenden Position, um Unternehmen bei der Senkung ihres Energieverbrauchs zu unterstützen", so Karsten Winther abschließend.

Thematisch passende Artikel:

Strabag PFS

FM für Telefónica Deutschland

Telefónica Deutschland hat Stragab Property and Facility Services (Strabag PFS) exklusiv mit dem Technischen Facility Management für ihre Informations- und Telekommunikationsstandorte für das...

mehr

Vertiv veröffentlicht Leitfaden für Nachhaltigkeit in Rechenzentren

Vertiv (NYSE: VRT), ein globaler Anbieter von Lösungen für kritische digitale Infrastrukturen und Kontinuität, veröffentlicht seinen Leitfaden für Nachhaltigkeit in Rechenzentren. Der Ratgeber...

mehr

RWE und YIT kooperieren im Energie-Contracting

RWE Energiedienstleistungen GmbH (RWE ED) und YIT Germany GmbH (YIT) haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Im Rahmen einer Premiumpartnerschaft bündeln beide Unternehmen...

mehr
Ausgabe 01/2018 Strabag

Mehr technische Dienstleistungen für Telefónica

Die Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat zum 1. Januar 2018 zusätzliche technische Dienstleistungen an den zentralen technischen Standorten des Telekommunikationsanbieters...

mehr

Strabag PFS: Technische Dienstleistungen für Telefónica Deutschland

11.01.2018 - Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat zum 1. Januar 2018 zusätzliche technische Dienstleistungen an den zentralen technischen Standorten des...

mehr