Engie Deutschland: Großauftrag für Campus DOK der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Engie Deutschland hat den Zuschlag für die mechanische Gebäudeausrüstung beim Campus DOK der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg-Jenfeld erhalten. Das Milliardenvorhaben gehört zu den größten Bauvorhaben in Deutschland: Bundeswehr und Bundesbau lassen auf einer Fläche von 205.000 m² über die nächsten zehn Jahre Universitätsgebäude mit 30.000 m² Brutto-Grundfläche sanieren sowie Neubauten von rund 70.000 m² Brutto-Grundfläche inklusive der dazugehörigen Infrastruktur errichten. Der denkmalgeschützte Campus wird bis 2035 zu einem modernen Wissenschaftsstandort entwickelt, der alle ausgegliederten Fachbereiche wieder zusammenführt. Herzstück bildet eine fünfstöckige Bibliothek mit markanter Glasfassade, um die sich weitere Gebäude und revitalisierte Freianlagen gruppieren. Das Projekt wird nach dem innovativen IPA-Modell realisiert, bei dem alle Projektpartner von Beginn an in einer Allianz zusammenarbeiten. Donald Appel, Leiter der Bundesbauabteilung Hamburg, erklärt: „Wir wollen gemeinsam neue Wege gehen und haben uns deshalb mit IPA für einen sehr innovativen Ansatz in der Projektabwicklung entschieden. Unser Bauprojekt soll Signalwirkung für Wissenschaft, Architektur und nachhaltige Infrastruktur haben.“

Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Fokus Als Generalübernehmer für die mechanische Gebäudeausrüstung übernimmt ENGIE Deutschland die Planung und die Umsetzung hocheffizienter gebäudetechnischer Systeme für den nachhaltigen Innovationscampus der Zukunft. Der Großauftrag umfasst alle technischen Anlagen und Systeme, von der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik über Sanitärtechnik bis hin zu Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR). Michael Beyer, Regionalleiter Nord Building Technologies und bei Engie Deutschland für das Projekt verantwortlich, betont: „Das Großprojekt für den Campus DOK der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zeigt unsere Stärke bei der Umsetzung komplexer Lösungen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Gebäudetechnik tragen wir von Engie Deutschland dazu bei, einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Wissenschaftsstandort zu schaffen, der moderne Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaneutralität erfüllt.“ Anfang 2026 startete die Planungsphase mit allen zehn Allianzpartnern für den Hamburger Innovationscampus der Zukunft, die bis Ende 2027 vorgesehen ist. Daran schließt sich die Bauphase an, die 2035 abgeschlossen werden soll.

Dritte IPA-Referenz stärkt Marktposition Mit dem Campus DOK realisiert Engie bereits das dritte große Projekt nach dem IPA-Modell und unterstreicht damit ihre Kompetenz bei innovativen Projektabwicklungsformen. IPA ist ein anspruchsvolles, innovatives Verfahren, bei dem sämtliche Planer:innen, Baupartner:innen und Auftraggeber:innen ein gleichberechtigtes Team bilden. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht optimierte Planungs- und Bauprozesse sowie eine kostengerechte und terminstabile Projektentwicklung. Im Mittelpunkt stehen der gemeinsame Projekterfolg durch partnerschaftliche Kooperation und eine Projektkultur des Miteinanders.

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