Aus G.I.P. wird Kötter Cyber Security

Die Kötter Security Gruppe entwickelt ihren ganzheitlichen Sicherheitsansatz konsequent weiter: Der Cybersicherheits-Spezialist G.I.P., an dem Deutschlands größter familiengeführter Sicherheitsdienstleister eine Mehrheits­beteiligung hält, agiert nun als Kötter Cyber Security. Die Umbenennung macht die enge Verzahnung von physischer und digitaler Sicherheit sowie Risikomanagement innerhalb der Unternehmensgruppe künftig auch im Marktauftritt sichtbar.

„Die Bedrohungslage verändert sich grundlegend: Angriffe erfolgen heute zunehmend hybrid – also durch die Kombination physischer und digitaler Angriffsvektoren“, erklärt Dirk H. Bürhaus, Geschäftsführender Direktor innerhalb der Kötter Security Gruppe und zugleich Geschäftsführer der Kötter Cyber Security SARL. „Deshalb reicht es längst nicht mehr aus, Cyber Security isoliert zu betrachten. Unternehmen benötigen integrierte Sicherheits­konzepte, die physische Schutzmaßnahmen, organisatorische Prozesse und IT-Sicherheit intelligent miteinander verbinden.“

Hybride Bedrohungen verlangen integrierte Sicherheitsstrategien

Mit der Mehrheitsbeteiligung an G.I.P. hatte die Kötter Unternehmensgruppe ihre Kompe­tenzen im Bereich Cyber Security bereits 2024 gezielt ausgebaut. Die nun vollzogene Umfir­mierung ist der nächste konsequente Schritt dieser Entwicklung. Aus dem etablierten Spezia­listen für IT-Sicherheit und Compliance entsteht Kötter Cyber Security – eingebettet in ein Sicherheitsportfolio, das personelle Sicherheit, Sicherheitstechnik, Risiko- und Krisen­mana­gement sowie digitale Schutzlösungen miteinander verzahnt.

„Gerade historisch gewachsene Sicherheitsstrukturen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. In vielen Unternehmen existieren physische Sicherheit (Peronelle Sicherheitsdienste und Sicherheitstechnik), IT-Sicherheit, Gebäudebetrieb und Compliance weiterhin neben­einander – häufig ohne ausreichende Abstimmung. Solche Parallelstrukturen schaffen Schnittstellenrisiken und erhöhen die Verwundbarkeit gegenüber hybriden Angriffen“, erläutert Dirk H. Bürhaus.

Herzstück des integrierten Sicherheitsansatzes ist das Security Operations Center (SOC). In Verbindung mit der ISO-27001-zertifizierten Cyber Defense as a Service (CDaaS)-Plattform ermöglicht es die kontinuierliche Überwachung von IT-Infra­strukturen, die Analyse von Anomalien sowie die Einleitung abgestimmter Gegen­maß­nahmen.

Durch die Verbindung mit physischen Sicherheitsleistungen können Sicherheitsvorfälle nicht nur digital erkannt, sondern bei Bedarf unmittelbar durch operative Maßnahmen vor Ort begleitet werden. Erkenntnisse aus Netzwerküberwachung, Zutrittskontrollen oder Video­überwachung lassen sich so zusammenführen und in abgestimmte Reaktionsprozesse überführen. „Gerade hybride Risiken machen deutlich, dass Resilienz nur durch ganzheit­liche Sicherheit entsteht“, betont Dirk H. Bürhaus. „Wenn digitale Auffälligkeiten aus Netzwerken mit Erkenntnissen aus der physischen Sicherheitsüberwachung zusammen­geführt werden, entsteht ein deutlich höheres Schutzniveau.“

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Security Consulting, Cloud Security, Incident Response, Compliance-Beratung, Schwachstellenanalysen sowie Managed Detection & Response. Unternehmen profitieren insbesondere von einer zentralen Sicherheitsarchitektur, klar definierten Prozessen und einem abgestimmten Zusammenspiel aller Sicherheits­bereiche.

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