Lesestoff für Facility Manager

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland wachsen im ersten Quartal 2023 um durchschnittlich 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit steigen die Umsätze der Unternehmen deutlich stärker als die stagnierende deutsche Wirtschaft. Auch die Prognosen für das zweite Quartal 2023 fallen mit durchschnittlich 8,1 Prozent optimistisch aus.

Das sind Ergebnisse des neuen Konjunkturindexes Zeitarbeit, den das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder ab sofort viermal jährlich erhebt und veröffentlicht.

Eine besonders hohe Nachfrage verzeichnen die Zeitarbeitsunternehmen aktuell aus der Logistikbranche, gefolgt von der Industrie. Insbesondere die Automobil- und Chemie-/Pharma-Industrie haben im ersten Quartal deutlich mehr Personal angefragt als zuvor.

Neben der klassischen Arbeitnehmerüberlassung steigen aktuell die Umsätze mit Personalvermittlung. Drei Viertel der Unternehmen geben an, dass sich dieses Geschäftsfeld im Vergleich zum vierten Quartal 2022 gut entwickelt hat. Für die Arbeitnehmerüberlassung berichten dies 41 Prozent der Dienstleister, für die Vermittlung von Freelancern 29 Prozent.

Lena Singer, Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder sowie Projektleiterin des Konjunkturindexes, ordnet die Ergebnisse ein: „Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach flexiblem Personal. Der weiterhin hohe Personalbedarf wirkt sich auf die Vergütung der Zeitarbeitskräfte aus. Während die Umsätze der Unternehmen um 9,2 Prozent steigen, verzeichnen sie zudem 3,6 Prozent mehr Beschäftigte im Kundeneinsatz. Ein Grund hierfür ist neben der Tarifanpassung die weiterhin hohe Nachfrage nach Personal.“

Den Konjunkturindex gibt es unter www.luenendonk.de/produkte/studien-publikationen/luenendonk-studie-konjunkturindex-zeitarbeit/

Neues auch von RealFM. Der Verband hat kürzlich ein Positionspapier veröffentlicht. Im Mittelpunkt: ESG, Taxonomie und Offenlegungsverordnung.

Kaum ein Thema beschäftigt die Akteure der Immobilienbranche seit Jahren so sehr, wie die Nachhaltigkeit. Allerdings sind die Fortschritte im Immobilienbereich insgesamt noch überschaubar. Während bislang Energiebedarf und CO2-Reduktion im Fokus standen, sind weitere Themen wie ESG, Taxonomie oder Offenlegungsverordnung hinzugekommen, die alle auf das Corporate RealFM (CoReFM) Einfluss nehmen, wobei sich die genaue Bedeutung und die Abgrenzung zueinander für die Anwender komplex darstellt.

Mit dem Positionspapier will und kann RealFM aber keine Systematik zur umfassenden Klärung all dieser Begriffe und Methoden hinsichtlich der jeweiligen Bedeutung und der gegenseitigen Beeinflussungen zur Verfügung stellen. Dies ist, wie es heißt, Aufgabe wissenschaftlicher Ausarbeitungen. Vielmehr wird eine praxisnahe Hilfestellung für die Verbindung von CoReFM und der Vielzahl an Themen rund um ESG als Synonym für Nachhaltigkeit gegeben.

Folgende Inhalte, die ein schnelles erstes Verständnis und einen Einstieg in das Thema geben, werden betrachtet:

• eine übersichtliche Zusammenfassung und Abgrenzung von Begrifflichkeiten im Themengebiet EU-Taxonomie,

• die Bedeutung des CoReFM hinsichtlich der ESG- bzw. Nachhaltigkeitsstrategie für Organisationen,

• Handlungsempfehlungen für das CoReFM zur Verbesserung der Performance im Themenfeld ESG. 

Das Positionspapier kann kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden, www.realfm.de/produkt-kategorie/positionspapiere/

Viel Spaß beim Lesen wünscht 

Ihr FACILITY MANAGEMENT-Team

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