Kone: Digitalisierte Wartung für Aufzüge und Rolltreppen der SBB

Die Schweizerischen Bundesbahnen haben die Wartung und Instandhaltung ihrer rund 1.200 Transport- und Förderanlagen neu ausgeschrieben. Kone wird 60 % dieser Aufzüge und Rolltreppen warten. Bisher waren es 30 %. Das Unternehmen setzt dabei auf ein modernes digitales Servicekonzept, um die Verfügbarkeit der Anlagen zu maximieren und den barrierefreien Zugang für alle Reisenden jederzeit sicherzustellen. Quelle: Kone GmbH

Quelle: Kone GmbH

Als Betreiberin eines weitreichenden Netzes von Bahnhöfen, Verwaltungsgebäuden und Infrastrukturanlagen ist die SBB auf eine reibungslos funktionierende Personenmobilität angewiesen. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Menschen sind diese Anlagen unverzichtbar, um den öffentlichen Verkehr selbstständig nutzen zu können. Eine hohe Verfügbarkeit ist daher nicht nur ein Komfortfaktor, sondern eine zentrale Voraussetzung für Barrierefreiheit.

Die systemkritischen Anlagen werden vollständig vernetzt und in Echtzeit überwacht. Der Einsatz des 24/7 Connected Service erlaubt es, mithilfe einer Vielzahl von Sensoren potenzielle Störungen frühzeitig zu erkennen und proaktiv einzugreifen – bevor es zu Ausfällen kommt. So werden Stillstandszeiten reduziert, Wartungseinsätze optimiert sowie CO2-Emissionen und Betriebskosten nachhaltig gesenkt.

Zwei Drittel der 700 Anlagen, die Kone für die SBB überwacht und wartet, wurden von anderen Herstellern produziert. Kone hat sich bereits früh auf die Wartung und Modernisierung von Fremdanlagen spezialisiert, insbesondere durch den Aufbau der Kone Academy in Hannover, wo Mitarbeitende an Aufzügen und Rolltreppen verschiedener Hersteller geschult werden. In der SBB Ausschreibung wurden die 1.200 Anlagen einzeln ausgeschrieben. Rund 250 davon gelten als systemkritisch für den Betrieb der SBB. „Wir freuen uns, die SBB dabei zu unterstützen, ihre moderne, inklusive und nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur weiter auszubauen. Der Großauftrag zeigt, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind. Wir entwickeln unsere Kernkompetenz weiter, Anlagen auch anderer Hersteller zu warten und zu modernisieren. Gleichzeitig setzen wir im Wartungsgeschäft konsequent auf Wachstum und digitale Vernetzung“, sagt Alexander Vitt, Geschäftsführer von Kone DACH.

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