Zusammenarbeit bei Glasfaser-Gebäudenetzen vereinbart

Die Deutsche Telekom und der Infrastrukturbetreiber Rehnig Group haben eine langfristige Zusammenarbeit bei der Glasfasererschließung von Mehrfamilienhäusern vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, die jeweiligen Stärken beider Unternehmen beim Glasfaserausbau miteinander zu verbinden und durchgängige Glasfaserverbindungen bis in die Wohnungen und Geschäftseinheiten zu ermöglichen.

„Mit der Kooperation bringen wir zwei Bausteine zusammen, die für einen erfolgreichen FTTH-Ausbau entscheidend sind: unser Glasfasernetz bis zum Übergabepunkt im Gebäude sowie die leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur von Rehnig innerhalb der Gebäude bis in die Wohnungen. So können wir vorhandene Infrastruktur intelligent nutzen und mehr Kundinnen und Kunden mit Glasfaser versorgen, “, sagt Thilo Höllen, Senior Vice President und Leiter Breitbandkooperationen der Telekom.

Das Kooperationsmodell sieht eine klare Aufgabenteilung vor. Die Telekom verantwortet den Ausbau der Netzebene 3 und damit die Glasfaserzuführung bis zum Übergabepunkt im Gebäude. Rehnig errichtet von dort aus die Glasfaser-Infrastruktur innerhalb der Gebäude – die sogenannte Netzebene 4 – und verbindet diese mit dem Telekom-Netz.

Die Telekom erhält einen gesicherten Zugriff auf eine Faser des jeweiligen Gebäudenetzes. Für den aktiven Betrieb dieser Faser ist ausschließlich die Telekom verantwortlich. Damit kann sie über die passive Glasfaser-Infrastruktur ihr gesamtes Glasfaser-Produktportfolio für Privat- und Geschäftskunden einschließlich Magenta TV sowie Dienste für Wholesale-Partner bereitstellen.

„Die Kooperation mit der Telekom zeigt, wie sich unsere Expertise speziell im wohnungswirtschaftlichen Umfeld und dem Glasfaserausbau innerhalb von Gebäuden mit dem Ausbau der Telekom bis in die Gebäude sinnvoll ergänzen lassen. Gemeinsam schaffen wir eine leistungsfähige und langfristig nutzbare Infrastruktur, von der Wohnungswirtschaft und Bewohner gleichermaßen profitieren“, sagt Uwe Rehnig, Geschäftsführer der Rehnig Group.

Die Zusammenarbeit ist sehr langfristig und deutschlandweit angelegt und umfasst sowohl Städte als auch ländliche Regionen. Der Ausbau erfolgt schrittweise. Im Fokus stehen zunächst Gebäude in Ausbaugebieten der Telekom, in denen Rehnig Glasfaser-Gebäudenetze bereits errichtet hat oder künftig errichten wird. Regionale Schwerpunkte sind in den Ballungsräumen Frankfurt und Stuttgart. Weitere Gebäude können künftig im Rahmen eines fortlaufenden Abstimmungs- und Planungsprozesses in die Kooperation aufgenommen werden.

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