Verlässlichen Datenquellen für smarte Gebäude

Aufzüge galten lange als isolierte Technik im Gebäude. Mit dem KLST Gateway positioniert die Klinkhammer Steuerungstechnik GmbH (KLST) ihre Aufzugssteuerungen als vernetzte Datenquelle für smarte Gebäude. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Vernetzung, sondern die Qualität und Belastbarkeit der Daten – Voraussetzung für verwertbare Entscheidungen von Betreibern und Facility Managern.

Stabile Verbindung als Basis für verlässliche Daten Datenqualität beginnt bei der Übertragung. Das Gateway nutzt ein 5G-/NB-IoT-Netz, das auch in tiefer liegenden Gebäudeteilen wie Schächten stabilen Empfang sicherstellt – dort, wo klassische Funkstandards oft an ihre Grenzen kommen. Die Kommunikation erfolgt mit optimierter Datenrate, sodass Betriebsdaten kontinuierlich und ohne unnötige Netzlast übertragen werden. Over-the-Air-Updates halten die Systeme aktuell und erweitern Funktionen wie Reporting, Fernwartung und Nutzeranalysen laufend, ohne Vor-Ort-Einsatz.

Das Gateway ist zudem abwärtskompatibel zu allen KLST HSE-Steuerungen seit 2009 – Betreiber profitieren von der neuen Datenschicht, ohne bestehende Anlagen austauschen zu müssen.

Offene Architektur statt Datensilos Datensilos zählen laut KLST zu den größten Herausforderungen heutiger Gebäude – neben hohen Energiekosten, ungeplanten Stillständen und fehlender Transparenz. Das Gateway ist deshalb offen ausgelegt und lässt sich über einen abonnierten MQTT-Broker flexibel einbinden: in ein kundeneigenes Backend, ein ERP-System, eine externe Monitoring-Plattform oder direkt an den Betreiber. Fehlt einem Kunden ein eigenes ERP-System und wünscht er keinen Import von Rohdaten, ermöglicht die KLST-Plattform die Datennutzung dennoch – ohne zusätzlichen Integrationsaufwand.

Erfasst werden unter anderem Fahrten, Wartezeiten, Türzyklen, Lastzustände, Energieverbrauch und Fehlerereignisse – Grundlage für Auswertungen zu Nutzungsmustern und Stoßzeiten, die sich in Energieoptimierung, Flächenmanagement und Kapazitätsplanung übersetzen lassen.

Von der Meldung zur Prognose: Predictive Maintenance Belastbare Daten verändern die Wartungslogik. Statt erst nach einem Defekt zu reagieren, ermöglicht die kontinuierliche Datenanalyse vorausschauende Wartung: Verschleißmuster werden erkannt, bevor ein Bauteil ausfällt. Für Betreiber bedeutet das messbar weniger ungeplante Ausfälle, höhere Anlagenverfügbarkeit und niedrigere Lebenszykluskosten – abbildbar über Kennzahlen wie MTBF, Verfügbarkeit und Notrufaufkommen.

Sicherheit als Voraussetzung für Vertrauen Vernetzung schafft nur Mehrwert, wenn ihr vertraut werden kann. KLST setzt auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffsrechte, gesicherte OTA-Updates sowie IEC- und ISO-konforme Sicherheitskonzepte. Die Server stehen in Deutschland, die Datenverarbeitung ist DSGVO-konform – Kriterien, die bei Anbindung an Gebäudeleittechnik, Zutrittskontrolle oder Energiemanagement zunehmend zur Grundvoraussetzung werden.

„Der Aufzug wird zum Mobilitätsknoten im Gebäude“ „Die moderne Aufzugsteuerung der Zukunft bewegt nicht nur Menschen und Güter. Sie verbindet Mobilität, Daten, Nachhaltigkeit und Gebäudeintelligenz zu einem messbaren Mehrwert für Betreiber und Nutzer“, sagt Markus Labruier, Geschäftsführer der Klinkhammer Steuerungstechnik GmbH. Angesichts steigender ESG-Anforderungen und wachsendem Fachkräftemangel im Service sieht KLST das Gateway als Baustein, um Aufzüge vom Transportmittel zum datengestützten Bestandteil smarter Gebäude weiterzuentwickeln.

Über die Klinkhammer Steuerungstechnik GmbH (KLST) KLST entwickelt Steuerungssysteme für Aufzüge und positioniert sich mit offenen, datenbasierten Lösungen an der Schnittstelle zwischen klassischer Aufzugstechnik und smarter Gebäudeintelligenz. Mit dem KLST Gateway und der KLST-Plattform bietet das Unternehmen Betreibern und Facility Managern eine flexible Dateninfrastruktur für Predictive Maintenance, Energieoptimierung und die Integration in digitale Gebäudeökosysteme.

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