Vinci Energies: Sustainability Award 2024

In Anerkennung herausragender Leistungen unter anderem im Bereich Nachhaltigkeit hat der globale Systemintegrator Vinci Energies den Sustainability Award 2024 verliehen. Die Ideen und Projekte aus verschiedenen Ländern des Vinci Energies-Netzwerks und seiner Marken wurden bei der offiziellen Preisverleihung am 24. Mai geehrt.

Im Zeitraum zwischen Januar bis April 2024 konnten Mitarbeitende ihre internen Initiativen und externen Lösungen und Produkte für Kunden in den Bereichen Umwelt, Lieferketten, Diversität & Inklusion sowie Ethik & Unternehmensführung einreichen. Von über 200 Projekten gelangten 19 Einreichungen nach sorgfältiger Auswertung auf die Shortlist. Eine Vinci-Energies-interne Jury aus Dr. Reinhard Schlemmer, Mitglied des Vorstands von Vinci Energies S.A., Thomas Panozzo, Managing Director Vinci Energies Italia, Nicole Lehmann, HR Director Vinci Energies Europe East, Frank Westphal, Managing Director Vinci Energies Industry & Infrastructure Germany, Stefan Falk, Managing Director Vinci Energies Building Solutions Germany, Remy Wittwer, Managing Director der Vinci Energies Building Solutions Switzerland, Burim Mirakai, Managing Director Vinci Energies ICT DACH & CEE, und Eric Devigne, Managing Director Vinci Energies Central & Eastern Europe, wählten schließlich die acht herausragendsten Projekte für die Verleihung des Sustainability Awards aus.

Vinci Energies verlieh acht mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Preise an die folgenden Lösungen in den Kategorien „Sustainable Offers“ und „Sustainable Practices“ und den „Grand Jury Prize“:   

•  „Green Tower“ von Axians Schweiz (Grand Jury Prize)
Green Tower ist eine komplette Neuentwicklung für Mobilfunkantennenmasten. Durch das polygonale Rohrprofil wird deutlich weniger Stahl benötigt, der zudem zu einem maximalen Anteil aus recyceltem Stahl besteht. So wird nicht nur das Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Masten um bis zu 50 Prozent reduziert. Dank des recycelten Stahls und des Rückgriffs auf 100 Prozent erneuerbare Energien während der Produktion gelingt es, die CO₂-Emissionen um bis zu 43 Prozent zu reduzieren. Derzeit sind bereits mehr als 40 GreenTowers erfolgreich errichtet oder in Auftrag gegeben worden. 

•  „Xsona“ von Axians Italien (Unterkategorie „Best Technique“)
Xsona ist eine vielseitige und kundenindividuell anpassbare IoT-Plattform. Sie wurde zur effizienten Verwaltung verschiedenster Szenarien in den Bereichen Smart City und Smart Building entwickelt und umfasst derzeit sieben vertikale Anwendungen: vom Energiemanagement über die Luftqualität und People Counting bis hin zum intelligenten Parken. Die Lösung ist bereits erfolgreich in Städten und bei namhaften Kunden im Einsatz. Xsona integriert verschiedene Sensortypen und Kommunikationsprotokolle und wird von der Axians Software Factory kontinuierlich weiterentwickelt.

•  „Value Boost“ von Building Solutions Deutschland (Unterkategorie „Best Innovation“)
Value Boost bietet Dienstleistungen zur Optimierung des nachhaltigen Betriebs bestehender Gebäude und hilft, eine DGNB-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen zu erlangen. Dank der bereitgestellten Services lassen sich neben der Umweltbilanz auch die wirtschaftlichen, sozialen und funktionalen Aspekte eines Gebäudes verbessern. Zudem erleichtern sie es Unternehmen, ihre ESG-Berichte zu erstellen.

•  „Network Operation Center (NOC) IN PRISON“ von Axians Italien (Unterkategorie „Best Engagement“)
NOC in Prison ist ein innovatives Projekt von Axians Italien in Zusammenarbeit mit der Cisco Academy und der Sozialgenossenschaft Universo, bei dem in der Haftanstalt in Mailand-Bollate ein fortschrittliches Schulungszentrum eingerichtet wurde. Hierbei werden Häftlinge in einem zweijährigen Programm in Netzwerktechnik und Cybersicherheit ausgebildet. Ziel ist es, dass sie im Anschluss remote für Axians Italien arbeiten und technischen Support für Kunden leisten können. Das Programm fördert vor allem die Resozialisierung der Gefängnisinsassen und bietet ihnen bezahlte Arbeitsmöglichkeiten.

•  „The Carbon Neutral Construction Site“ von Omexom Hochspannung Deutschland (Unterkategorie „Best Technique“)
Das Projekt The Carbon Neutral Construction Site verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die CO₂-Emissionen während aller Bauphasen im Freileitungsbau zu reduzieren. Dazu gehören etwa das „Green Power Plant“ mit Wind- und Solarenergie sowie zusätzlichem Batteriespeicher und ein verstärkter Einsatz von KI, um Bauprozesse zu optimieren. Das Ziel ist eine langfristige CO₂-Neutralität aller Bauphasen.

•  „energyLab“ von Omexom Deutschland (Unterkategorie „Best Innovation“)
Das energyLab ist eine Demonstrationsanlage als Vor-Ort-Labor zur CO₂-Reduktion mit Fokus Wasserstoff, das zur Ausbildung, Forschung und Entwicklung dient. Dank der Skalierbarkeit können hier verschiedene Lösungen – vom Demonstrator bis hin zu großen individuellen Industrielösungen – entwickelt werden inklusive des Ausbaus auf Sektoren wie Batterie, Wärme, Wind und mehr. 

•  „Flashinfo Contract Law“ von Actemium und Omexom Deutschland (Unterkategorie „Best Engagement“)
Flashinfo Contract Law ist ein fast vollständiges digitales Informationsnetzwerk über verschiedene Kanäle, um Wissen zum Vertragsrecht zu vermitteln und zu teilen. Das Team aus Rechtsanwälten und Vertragsmanagern von Omexom und Actemium stellt nicht-juristischen Projektmitarbeitenden etwa über Kalender, Newsletter und Podcasts Grundlagen und Best Practices zum Vertragsrecht zur Verfügung. So gelingt Wissensvermittlung ohne nennenswerten CO₂-Ausstoß.

•  „Interactive Experience“ von Actemium, Axians and Omexom Deutschland (Unterkategorie „Best Engagement“)
Interactive Experience bietet eine Plattform, um die verschiedenen Facetten der Diversität interaktiv zu erleben und so ein besseres Verständnis für das Thema zu entwickeln. Durch lebendige Diskussionen und realitätsnahe Simulationen erfahren Teilnehmer, wie vielfältige Perspektiven zur Bewältigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen beitragen können. Diese Initiative stärkt nicht nur das Verständnis für Diversität und Inklusion, sondern befähigt auch dazu, eine gerechtere und resilientere Zukunft zu gestalten.





















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