Warum digital nicht automatisch disruptiv bedeutet

Mogelpackung Digitalisierung

Unsere digitale Wirtschaftswelt ist ohne Buzzwords unvorstellbar. Buzzwords sind beliebt. Sie verknappen komplexe Inhalte und vereinfachen Sachverhalte. Doch sie haben einen entscheidenden Nachteil. Jeder Zuhörer kann etwas anderes darunter verstehen. Eines dieser beliebten Buzzwords derzeit ist Disruption. Insbesondere in der Digitalwirtschaft ist der Begriff zur Erfolgsformel für Wachstum aufgestiegen. Disruption meint im Grunde nichts anderes als die Verdrängung etablierter Produkte oder Geschäftsmodelle durch radikale Innovation.

Alleine die fortschreitende Digitalisierung von Prozessen und Produkten in nahezu allen Branchen vermag für viele von uns schon disruptiv zu sein. Doch stimmt das wirklich? Ist die Digitalisierung per se disruptiv? Bei genauer Betrachtung wird die Mogelpackung schnell entlarvt.  Digitalisierung bedeutet nämlich zunächst einmal, das bestehende Geschäft einfach digital abzuwickeln. Im Klartext: „Wir machen das was wir schon immer machen – nur eben digital.“ Nicht überall wo digital draufsteht, ist also auch Disruption drin. Um das zu begreifen, müssen wir eine kurze Schleife um das Konzept...

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