Neues Lünendonk-Whitepaper

Installation und Betrieb von Lade-Infrastrukturen für Elektromobilität

Die Elektromobilität stellt Betreiber von kommerziell genutzten Gebäuden vor Herausforderungen. Mit einer zunehmenden Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen sowohl bei Arbeitnehmern und Kunden als auch in den Unternehmensflotten steigt der Bedarf an Auflademöglichkeiten. Die Bundesregierung hat kürzlich als Ziel eine Million Ladepunkte in Deutschland ausgegeben.

 

Planung, Installation und Betrieb der Lade-Infrastrukturen für Elektromobilität sollten dabei unter anderem Nutzungsverhalten, Ladedauer, Abrechnung, Sicherheit und Betreiberverantwortung berücksichtigen. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Förderprogramme bereit.

 

In Kooperation mit Spie hat das auf den Markt für Facility Management spezialisierte Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, die wesentlichen zu beachtenden Aspekte als Entscheidungsgrundlage in einem Whitepaper zusammengestellt.

Es steht ab sofort unter www.luenendonk.de/e-mobility zum kostenfreien Download bereit.

Das Europäische Parlament hat in einer Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden festgelegt, dass neue Wohngebäude mit mehr als zehn Parkplätzen ab 2025 mit einer Verkabelung zur Installation von Ladestationen ausgestattet sein müssen. Bei gewerblich genutzten Immobilien müssen 20 % der Parkflächen nachrüstbar und ein Ladepunkt verfügbar sein. Derzeit steht nach Angaben des ADAC nur in vier Prozent der Tiefgaragen eine Steckdose zur Verfügung. Bei Parkflächen ist eine Wallbox oder Ladesäule nur in 2 % der Fälle bereits installiert.

Der Aufbau und Betrieb von Lade-Infrastrukturen ist anspruchsvoll. Unter anderem Sicherheitsanforderungen, Abrechnungen, Betreiberverantwortung, unterschiedliche Lade-Systeme, Lastmanagement und viele weitere Aspekte sind bei ihrer Konzeption zu beachten. Gerade für Unternehmen stellt sich zudem die Frage, wie sie eine Lade-Infrastruktur für Elektromobilität effizient bewirtschaften.

„Ladesäulen erfordern Wartung, Reparatur, Energiemanagement und Abrechnung der Stromkosten. Das ist eine Kernaufgabe des Facility Managements“, kommentiert Thomas Ball, Senior Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder und Co-Autor des Whitepapers. „Nicht nur die steigende Verbreitung von Elektromobilität führt zu Handlungsbedarf. Vielmehr ist nicht ausgeschlossen, dass der Gesetzgeber in Zukunft unter Umständen zur Nachrüstung verpflichtet.“

 

.

Thematisch passende Artikel:

Dorfner Gruppe ist e-mobil

In den vergangenen 60 Jahren hat sich Dorfner vom kleinen handwerksbetrieb zu einer über die Grenzen Deutschlands hinweg agierenden Unternehmensgruppe entwickelt, deren Geschäftstätigkeit sich auf...

mehr
Ausgabe 2014-06 ..und warum auch das FM gerade beim Thema Ladestationen mitreden sollte

Elektromobilität: Grundlagen, Anforderungen, Möglichkeiten

Grundlagen und Einsatzbereiche Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Ladesystemen für den privaten und halb-öffentlichen Bereich sowie den öffentlichen Bereich. Beispiele zeigt die Grafik....

mehr
Ausgabe 2015-04 Anforderungen bei der Planung und Installation von Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität der KfW-Bank

E-Mobility für den Fuhrpark

In einem ersten Schritt wurden drei Ladesäulen in der hauseigenen Tiefgarage installiert. 2014 wurden zusätzlich zehn Wand-Ladestationen (so genannte Wallboxen) auf den unternehmenseigenen...

mehr
Ausgabe 2020-01 Kommentar

Immobilienwirtschaft muss in E-Ladestationen investieren

Das neue Jahr 2020 bietet viel Zeit für kühne Visionen und Innovationen: Weltweit investieren beispielsweise Autokonzerne hohe Milliardenbeträge in die E-Mobilität. Auch hierzulande fahren die...

mehr

Eaton und Green Motio: Ladestationen für E-Autos und Gebäudeenergiespeicher

Das Energiemanagement-Unternehmen Eaton und Green Motion, Pionier auf dem Gebiet Ladestationen für Elektrofahrzeuge, arbeiten zusammen, um Ladeinfrastruktur in Geschäftsgebäude, Wohnhäuser und...

mehr