Ganzheitliche Sicherheitslösungen sind gefragt

FACILITY MANAGEMENT-Special „Sicherheit“

Nach einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt die Bedrohung durch die Wirtschaftskriminalität weiter zu. Die Wirtschaftskriminalität betrifft demnach inzwischen die Mehrheit der deutschen Großunternehmen. 61 % gaben bei der Studie an, dass sie in den vergangenen zwei Jahren zum Opfer von Wirtschaftsdelikten geworden sind. Die Schäden allein für die deutsche Wirtschaft belaufen sich weiteren Expertenschätzungen zu Folge auf bis zu 30 Mrd. € jährlich.

Wie aber können sich Unternehmen erfolgreich gegen Spionage, Produktpiraterie aber auch andere Krimi­nalitätsformen schützen? Eine zentrale Rolle kommt den ganzheitlichen Sicherheitslösungen aus personeller Sicherheit und Sicherheitstechnik zu, wie sie beispielsweise der bundesweit tätige Dienstleister Kötter Security unter der Marke „Mensch – Technik – Organi­sa­tion“ bereits seit Anfang der 90er Jahre bietet.

Solche Systemlösungen ermöglichen ­einen optimalen Objektschutz. Die ­personelle Sicherheit umfasst dabei ­insbesondere Werkschutz und Separatwachdienste (z. B. Torkontroll-, Empfangs-, Posten- und Streifendienste), ­Revierwachdienste, Betriebs- und Werkfeuerwehr, Wirtschaftsermittlung und Risikoberatung sowie spezielle Sicherheitsdienste wie z. B. Personenschutz. Zur Sicherheitstechnik gehören vor allem Zutrittskontroll- und Videoüberwachungssysteme, Einbruch- und Brandmeldeanlagen, vernetzte Alarmmanagementsysteme sowie rund um die Uhr besetzte Notruf- und Service­-leit­stellen.

Ganz entscheidend für das Thema ­Sicherheit ist jedoch: Sicherheit muss grundsätzlich Chefsache sein – die Verantwortung für die Sicherheit also immer auf der obersten Führungsebene ­liegen. Denn erst in diesem Kontext wird Sicherheit langfristig betrachtet und nicht nach kurzfristigen Kosten­aspekten beurteilt.

Die Realisierung dieser ganzheitlichen Sicherheitskonzeptionen aus personeller Sicherheit und Sicherheitstechnik mit eigenen Mitarbeitern bietet für den Auftraggeber verschiedene Vorteile: er muss lediglich einen Dienstleister auf Sicherheit überprüfen, durch die Leistungen aus einer Hand ergeben sich zudem keine Schnittstellenprobleme sowie keine Effizienzverluste und Zusatzkosten wie bei der Kooperation mit verschiedenen Dienstleistern. Die Umsetzung bei Kötter Security reicht dabei von der Beratung und Planung über die Realisierung bis hin zur Erfolgskontrolle (inklusiver Vereinbarung expliziter Service-Level-Agree­ments, wenn gewünscht).

Auf Kundenwunsch und nach Bonitätsprüfung des Kunden können auch die Investitionen in die Sicherheitstechnik übernommen werden. Der Auftraggeber zahlt im Gegenzug eine Monatspauschale. Der Vorteil: Die Gesamtkosten bleiben dabei über die mehrjäh­rige Laufzeit unter denen, die bei getrennter Vergabe von Sicherheitstechnik und personeller Sicherheit entstehen. Der Auftraggeber profitiert somit von einer Entlastung bei seinen Investitionen. Zudem können Kunden mit festen Budgets vom ersten Projekttag an planen.

Die Übernahme qualifizierter ­Sicherheitsdienstleistungen und die Entwicklung immer ausgeklügelter Sicherheitstechnik­lösungen sind ohne das entsprechende Fachpersonal undenkbar. Der Aus- und Weiterbildung kommt daher eine immer größere Bedeutung zu.


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