Neues Lünendonk Whitepaper „KRITIS-Resilienz by Partnership“

Facility Management rückt in den Mittelpunkt von Sicherheit und Resilienz

Mit dem jüngst verabschiedeten KRITIS-Dachgesetz verschärfen sich die Anforderungen an den Betrieb kritischer Infrastrukturen deutlich. Facility Management entwickelt sich dadurch von einer operativen zu einer strategischen Managementaufgabe. Für Unternehmen der kritischen Infrastruktur wird es zum zentralen Instrument, das Resilienz, Geschäftskontinuität und regulatorische Compliance sichert.
 
Das neue Lünendonk-Whitepaper „KRITIS-Resilienz by Partnership – Wie Facility Management kritische Infrastruktur schützt“ beleuchtet die Auswirkungen des KRITIS-Dachgesetzes auf Unternehmen kritischer Infrastrukturen. Es zeigt, welche operativen Maßnahmen erforderlich sind, wie Unternehmen die gestiegenen Anforderungen strukturiert umsetzen und welche Rolle Facility-Service-Anbieter dabei übernehmen.  
Facility Management wird zur strategischen Führungsaufgabe
Um den Schutz kritischer Infrastrukturen vor Bedrohungen wie Naturkatastrophen, Sabotageakten oder dem Ausfall der Versorgungstechnik zu stärken, erhöht das KRITIS-Dachgesetz die Anforderungen an ihre physische Resilienz. Die dafür notwendigen Maßnahmen liegen in der direkten Verantwortung des Facility Managements. Dadurch wandelt es sich von der rein operativen Dienstleistung zur strategischen Funktion für Sicherheit und Geschäftskontinuität und wird damit auch zur Aufgabe der Geschäftsführung. Der Erfolg des Facility Managements bemisst sich nicht mehr allein an der Servicequalität, sondern an der nachweisbaren Fähigkeit, die Geschäftskontinuität auch im Krisenfall sicherzustellen und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Qualifiziertes Personal, Innovationskraft und operative Exzellenz werden so zu zentralen Qualitätskriterien für externe Partner.  
Facility Service-Anbieter unterstützen bei steigenden Anforderungen
Die neuen gesetzlichen Vorgaben verpflichten Unternehmen, die zur kritischen Infrastruktur zählen, zu einem proaktiven Risikomanagement: Sie müssen potenzielle Gefahren systematisch analysieren, Resilienzmaßnahmen planen und deren Wirksamkeit gegenüber Behörden nachweisen. Die Risikoanalyse stellt dabei je nach Branche komplexe technische und organisatorische Anforderungen: Steigende Brandrisiken durch falsch entsorgte Akkus zwingen beispielsweise Betreiber von Entsorgungs- und Recyclingbetrieben, ihre Brandschutzkonzepte anzupassen. Mängel im Zutrittsschutz und in der Perimeterüberwachung setzen Logistikzentren dem Risiko von Sabotageakten aus, die ganze Lieferketten zum Erliegen bringen können.
 
„Mit dem KRITIS-Dachgesetz wird die Wahl des Facility-Service-Partners zur strategischen Entscheidung für die Resilienz kritischer Infrastrukturen. Neben Leistungsumfang und Kompetenz rücken vor allem Innovations- und Zukunftsfähigkeit in den Fokus,“ erklärt Stefan Schubert, Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder. „Ein reaktiver Gebäudebetrieb reicht nicht mehr aus – Facility Management muss Risiken systematisch erkennen, Ausfallszenarien antizipieren und Schutzmaßnahmen nachweisbar umsetzen.“

Bezug
Das Lünendonk-Whitepaper „KRITIS-Resilienz by Partnership – Wie Facility Management kritische Infrastruktur schützt“ wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit Strabag PFS erstellt. Es steht ab sofort kostenfrei unter www.luenendonk.de zum Download bereit.

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