Spie: TGM für Siemens Healthineers

Spie, der unabhängige europäische Marktführer für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation, und Siemens Healthineers, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen, setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für weitere fünf Jahre mit Option um weitere Verlängerung fort. Der Multitechnik-Dienstleister verantwortet das technische Facility Management an den Standorten Erlangen und Forchheim mit einer Nettogrundfläche von rund 350.000 m².

Spie und Siemens Healthineers verbindet eine lange vertrauensvolle Partnerschaft. Bereits seit 2004 verantwortet der Multitechnik-Dienstleister das technische Facility Management in Produktionsstätten und Bürogebäuden des Medizintechnik-Unternehmens. „Die erneute Vertragsverlängerung bestätigt das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und die technische Kompetenz. Gemeinsam mit Siemens Healthineers arbeiten wir kontinuierlich daran, die Prozesse und Lösungen zu verbessern und effizient zu gestalten“, so Rainer Hollang, Geschäftsführer/COO der Spie GmbH und Leiter des Geschäftsbereichs Efficient Facilities bei Spie Deutschland & Zentraleuropa. 

„Wir arbeiten seit über 17 Jahren partnerschaftlich zusammen und wachsen gemeinsam mit unserem Kunden. Weiterhin erfüllen wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Rahmenvertragspartnern die technischen Anforderungen von Siemens Healthineers und sorgen für einen sicheren und störungsfreien Betrieb. Dabei setzen wir auf innovative und digitale Lösungen sowie gezielte Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs“, so Rainer Hollang weiter.

„In unseren Produktionsstätten für leistungsstarke Medizintechnik ist ein reibungsloser technischer Gebäudebetrieb unabdingbar. Mit Spie haben wir seit vielen Jahren einen verlässlichen und kompetenten Partner an unserer Seite, der durch eine hohe Qualität, technische Expertise und Vorausschau überzeugt. Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen und gemeinsam mit der technischen Kompetenz und der langjährigen Erfahrung von SPIE den Gebäudebetrieb stetig zu verbessern“, sagt Michael Weinmann, Head of Real Estate bei Siemens Healthineers.

An den Standorten Erlangen und Forchheim entwickelt und fertigt Siemens Healthineers Medizintechnikprodukte, wie zum Beispiel Computertomographen und Magnetresonanztomographen. Hierfür werden auch hohe technische Anforderungen an die Gebäudetechnik gestellt. 

„Die Standorte sind aufgrund der Komplexität der Anlagen sowie den Qualitätsanforderungen technisch sehr anspruchsvoll. Zudem unterliegen die Anlagen den Auflagen der FDA, der Food and Drug Administration, einer Behörde des Gesundheitsministeriums der USA. Hersteller von Medizintechnikprodukten, die ihre Produkte in den USA und anderen Ländern verkaufen möchten, müssen die Quality System Regulation (QSR) der FDA einhalten“, so Stefan Schusterschitz, Mitglied der Geschäftsbereichsleitung und Leiter der Geschäftseinheit Key Account Siemens des Geschäftsbereichs Efficient Facilities bei SPIE Deutschland & Zentraleuropa und erläutert weiter: „Dafür ist alles, was unmittelbar in die Qualität und damit in die Sicherheit der Medizintechnikprodukte fließt, innerhalb eines Qualitätsmanagementsystems zu betrachten – dazu zählen auch unsere Leistungen als technischer Dienstleister vor Ort.“

„An den Standorten in Erlangen und Forchheim kümmern wir uns um den reibungslosen und sicheren Betrieb aller technischen Anlagen und sorgen für deren stetige Verfügbarkeit – insbesondere für den sensiblen Produktionsprozess. Dazu zählt unter anderem die Überwachung von Temperatur oder Luftfeuchte in der Fertigung oder auch die Ableitfähigkeitsmessungen für qualitätsrelevante Flächen von EGB-Böden, sprich elektrostatisch gefährdete Bauteile“, erläutert Sven Tröger, verantwortlicher Projektteamleiter in der Geschäftseinheit Key Account Siemens von Spie. 

Um den hohen Anspruch an den technischen Gebäudebetrieb für einen reibungslosen Herstellungsprozess der Medizintechnikprodukte sicherzustellen, lässt Spie seine Mitarbeiter regelmäßig qualifizieren. „Dafür haben wir eine eigene QSR-Organisation etabliert, womit jeder für Siemens Healthineers eingesetzte Mitarbeiter oder jede eingesetzte Mitarbeiterin eine QSR-Grundschulung absolviert“ beschreibt Sven Tröger. „Hinzu kommt, dass bei Umbauten in Bereichen, die den QSR-Regularien unterliegen, besondere Qualitätsstandards angewandt werden müssen“, so Sven Tröger weiter. 

Darüber hinaus bietet der Dienstleister Lösungen für die Energieoptimierung von Gebäuden, Anlagen und Infrastrukturen. Dazu zählen neben Energiemanagement und Energiemonitoring auch Energiespar-Contracting und Energieeffizienzmaßnahmen sowie Revitalisierungen in der Gebäude- und Energietechnik. „Wir arbeiten geschäftsbereichsübergreifend mit unseren Energiemanagement-Spezialisten aus der Geschäftseinheit Energy Solutions zusammen. Gemeinsam erarbeiten wir für Siemens Healthineers ein Konzept mit wirkungsvollen Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern. Grundlage ist ein detailliertes Energiemonitoring“, so Sven Tröger weiter. Dabei werden die Energieverbräuche in Erlangen und Forchheim erfasst und analysiert. So kann der Multitechnik-Dienstleister für Siemens Healthineers weitere Energiesparpotenziale identifizieren, Anpassungen vornehmen und die Effizienz steigern.

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