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Mehr Orientierung für den professionellen Umgang mit IFM-Konzepten

Integrierte Facility-Management-Modelle gewinnen im Zuge globaler Initiativen zunehmend an Bedeutung – auch auf dem deutschen Markt. Gleichzeitig besteht hierzulande ein hoher Bedarf an Orientierung und Einordnung dieser Modelle. Vor diesem Hintergrund hat gefma mit der neuen Publikation GEFMA 140 „Integrated Facility Management“ einen verbindlichen Rahmen geschaffen, der das bislang in zwei Whitepapers behandelte Thema nun im Richtlinienformat mit gestärktem regulatorischem Charakter aufgreift.

Erarbeitet wurde die Richtlinie vom gefma Arbeitskreis International. Verantwortlich zeichnete ein Autorenteam aus der Arbeitsgruppe Integriertes Facility Management (IFM), dem rund 30 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Marktsegmenten angehören. Ziel war es, ein gemeinsames, belastbares Verständnis von IFM-Modellen zu entwickeln und diese für den deutschen Markt systematisch aufzubereiten.

Die Publikation richtet sich an alle relevanten Stakeholder des Facility Managements, z. B. Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater. Sie unterstützt lokale Marktteilnehmer dabei, IFM-Modelle besser zu verstehen, deren Chancen und Risiken realistisch zu bewerten und sie vor dem Hintergrund internationaler Implementierungen richtig einzuordnen. Dies ist insbesondere deshalb von hoher Relevanz, da Deutschland integraler Bestandteil zahlreicher globaler IFM-Ansätze ist und der erfolgreiche Umgang mit diesen Modellen im Interesse aller Beteiligten liegt.

Inhaltlich bietet die Richtlinie eine strukturierte und praxisnahe Auseinandersetzung mit integriertem Facility Management. Dazu gehören unter anderem eine klare Definition von IFM, ein Überblick über die zentralen Treiber und Motive für dessen Einführung sowie eine Einordnung unterschiedlicher Geschäfts- und Finanzierungsmodelle inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile. Darüber hinaus beleuchtet GEFMA 140 die Bedeutung von Partnerschaft, Mindset und Unternehmenskultur als entscheidende Erfolgsfaktoren für IFM-Modelle. Eine praxisorientierte IFM-Checkliste unterstützt Anwender zusätzlich bei der Einordnung und Umsetzung.

Ergänzend dazu betrachtet die Richtlinie den Einfluss aktueller Entwicklungen wie Environmental, Social und Governance (ESG) sowie den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf integrierte FM-Modelle. Damit bietet sie eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und eine verlässliche Orientierung für den professionellen Umgang mit IFM-Konzepten im deutschen Markt.

Alexandra Pabst, Leiterin der Arbeitsgruppe IFM im gefma Arbeitskreis International, erklärt: „Nach zwei White Papers freuen wir uns sehr, das Thema Integriertes Facility Management nun mit dieser Richtlinie weiterzuentwickeln. Dies hilft dem deutschen Markt, IFM-Modelle besser zu verstehen sowie Chancen und Risiken einzuordnen – eine wichtige Voraussetzung, um globale IFM-Ansätze hier erfolgreich und im Sinne aller Beteiligten umzusetzen.“

Nach der Veröffentlichung wird gefma gezielt Feedback aus dem Markt einholen und aktuelle Entwicklungen beobachten. Auf dieser Basis ist eine kontinuierliche, bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Richtlinie geplant.

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