Die FM-Messe ist tot, es lebe die INservFM!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die FM-Messe heißt jetzt INservFM. Wer unser Video zur Leistungsschau im März 2015 gesehen hat, für den kommt die Namensänderung und auch das neue Konzept, das dahinter steckt, nicht wirklich überraschend.

Auf die Frage, wie es mit der FM-Messe weitergeht und welche Ideen und Visionen sich noch verwirklichen lassen, hatte Johann Thoma, Chef des Messeveranstalters Mesago, nämlich folgendes ins Mikrophon gesprochen: „Ziel der FM-Messe ist es, ein Marktspiegel für die Branche zu sein und sie dabei zu unterstützen, noch prominenter wahrgenommen zu werden. Dafür würde mir eine Ausweitung des Themenspektrums gefallen, zum Beispiel in Richtung Indus-

trieservice.“

Nun benötigt es nicht wirklich Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten, dass Thoma bereits damals wusste, dass die Veranstaltung in ihrem Jubiläumsjahr – vor 15 Jahren fand die erste FM-Messe statt – das letzte Mal unter ihrem alten Namen in dieser Form stattfinden wird. So waren zuletzt erste Ermüdungserscheinungen unverkennbar. Sowohl Besucher- als auch Ausstellerzahlen waren rückläufig.

Auch die Worte von Elke Kuhlmann (GEFMA-Geschäftsführung) in unserem Messe-Video waren – rückblickend betrachtet – gut überlegt. „Die Messe ist ein Highlight des Jahres. Sie hat aber noch Potenzial nach oben. Das wissen wir“, sagte sie vor laufender Kamera. Und weiter: „Deshalb wünschen wir dem Veranstalter und uns, dass es mit etwas mehr Tempo weitergeht, also noch mehr Aussteller auf der FM-Messe zu finden sind.“ Auch Kuhlmann wusste  zu jener Zeit wohl schon mehr.

Wie auch immer: Die INservFM tritt vom 23. bis 25. Februar 2016 an, um sich als Leitmesse für Facility Management und Industrieservice zu etablieren. Als einzige Veranstaltung zeigt sie dann die gesamte Bandbreite beider Branchen „sowohl in ihren jeweiligen Spezialisierungen als auch in ihren möglichen Synergien“. Auf der Leistungsschau sollen, so der Gedanke, Aussteller die Verantwortlichen aus der Industrie, der Immobilienwirtschaft und aus weiteren relevanten Branchen sowie der öffentlichen Hand treffen, die sich über das FM und den Industrieservice informieren wollen und über die Vergabe von externen Aufträgen entscheiden.

Keine Frage: Mit der INservFM erhält  die FM-Branche ein neues, markanteres Gesicht, die mit ihrer zusätzlichen Ausrichtung auf Industrieservices überdies mehr Besucher anlocken wird als ihre Vorgängermesse.

Am Ende geht es eben auch darum, dass Facility Management sichtbar bleibt. Wie sagte FM-Professor Kai Kummert von der Beuth Hochschule Berlin noch in unserem diesjährigen Messe-Video: „Eine Branche ist aus meiner Sicht eine Branche, wenn sie eine Messe hat.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ihr

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