Europas Leitmesse der Energiewirtschaft wächst weiter
Zum 25-jährigen Jubiläum fand die E-world energy & water 2026 in der Messe Essen statt. Laut Veranstalterangaben kamen über 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher zur Messe. Insgesamt präsentierten 1.136 Aussteller ihre Lösungen rund um die Energieversorgung. Inhaltlich standen insbesondere die Energiewende in Verbindung mit Versorgungssicherheit sowie Einsatzmöglichkeiten neuer Speichertechnologien und Künstlicher Intelligenz im Fokus.
Nach Angaben der E-world GmbH spielte der persönliche Austausch auf der Messe eine zentrale Rolle. Der Veranstalter berichtet zudem, dass ein Großteil der Gäste Entscheidungsfunktionen mit Einkaufs- und Beschaffungskompetenz innehatte.
Die Internationalität nahm nach Veranstalterangaben zu: Erstmals stammten über 30 Prozent der ausstellenden Unternehmen aus dem Ausland; auch bei den Gästen lag der Anteil bei rund 30 Prozent. Teilnehmende kamen demnach aus 126 Nationen, besonders aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Italien und Belgien.
In sechs Messehallen sowie der Galeria waren unter anderem Energieversorger, Industrieunternehmen, Beratungen, Forschungseinrichtungen, Verbände sowie Technologie- und IT-Anbieter vertreten. Im Innovationsbereich verzeichnete der Veranstalter im Vergleich zum Vorjahr sowohl bei der Ausstellerzahl als auch bei der Ausstellungsfläche einen Zuwachs von 40 Prozent. Gezeigt wurden unter anderem Anwendungen von KI und Speicherlösungen zur Steuerung erneuerbarer Energien, Photovoltaiklösungen für großflächige Einsatzbereiche sowie Konzepte für kommunale Energiewendeprojekte. Darüber hinaus wurden Lösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen und neue Smart-Meter-Geräte vorgestellt.
Begleitend fanden Programmpunkte wie Foren in den Messehallen, das Führungstreffen Energie, das Glasfaserforum, der Tag der Konsulate, der erstmals angebotene Tag der Kommunen sowie der Career Day statt.
Die nächste E-world ist für den 16. bis 18. Februar 2027 angekündigt. Dann sollen zusätzlich die Hallen 7 und 8 sowie der Eingang Ost genutzt werden; vorgesehen ist unter anderem mehr Fläche für das Thema „Resilient Infrastructure“.
