Dr. Sasse Gruppe: leichter Umsatzanstieg in 2021

Mit einem konsolidierten Umsatz von rund 250 Mio. Euro hat die Dr. Sasse Gruppe 2021 trotz widriger Marktbedingungen ihren Vorjahresumsatz leicht erhöht. Der gleiche Trend ist beim Gruppenumsatz zu verzeichnen, der 280 Mio. Euro erreichte. Diese Zahlen gab das Familienunternehmen auf seiner Bilanzpressekonferenz in München bekannt.

Die äußere Stabilität ging einher mit zum Teil deutlichen Verschiebungen im Inneren der Auftragslage. Beispiele dafür sind umfassende Hygienekonzepte, die direkt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden angepasst werden, sowie erweiterte Dienstleistungen im Bereich der Klimatechnik. Hier erweisen sich die Akquisitionen in den Bereichen Wasser- und Luftqualität als positiv. Nach wie vor setzt die Dr. Sasse Gruppe dabei darauf, bei ihren Kunden Vertrauen in Servicequalität und Leistungsfähigkeit zu schaffen und immer wieder aufs Neue zu bekräftigen. „Wir versetzen uns in die Gedankenwelt und das strategische Gefüge unserer Kunden, um Lösungen gemeinsam mit ihnen zu entwickeln – das gilt auf jeder Ebene“, bekräftigt Clara Sasse, im Vorstand verantwortlich für Sales & Marketing. „Je länger eine Partnerschaft besteht, umso größer sind die Chancen einer gemeinsamen Evolution. Denn Zeit, Kontinuität und laufender Dialog führen auf beiden Seiten zu Verständnis und Vertrauen.“

Auch im Bereich Aviation ist das Unternehmen gewachsen: So hat sich beispielsweise mit dem Kunden Fraport ein gemeinsames Unternehmen entwickelt - quasi aus der Erweiterung des Dienstleistungsportfolios heraus. Das gemeinsame Unternehmen „Frasec Luftsicherheits GmbH“ wird weiterhin erfolgreich an jetzt drei Flughäfen, u.a. am Rhein-Main-Flughafen, als Sicherheitsdienstleister für Passagierkontrollen agieren. Ziel der beiden Partner ist es, das hohe Qualitätsniveau im Luftsicherheitsbereich aufrecht zu erhalten und bestehende Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Katja Böhmer, Vorständin Operations & Engineering „Unser Ziel ist die Markt- und Qualitätsführerschaft in Europa.“

Angesichts der mitunter angespannten Finanzlage bei vielen Kunden ist nach Überzeugung des Dr. Sasse-Vorstands ein Ausgleich rückgängiger Aufträge Wachstum nur durch die Erweiterung der Dienstleistungen und durch innovative Angebote möglich. „Das hat die vergangenen zwei Jahre geprägt, das ist jetzt in der Ukraine-Krise zu sehen. Wir nehmen das auf und packen das an, womit sich unsere Kunden befassen, und helfen ihnen dabei, punktgenaue Antworten zu finden“, so Dr. Christine Sasse, im Vorstand zuständig für Human Resources & Organisation. Dienstleistungen auf diesem Niveau könne man nur erbringen, „wenn wir unsere Mitarbeitenden gut qualifizieren, regelmäßig weiterbilden und sie in ihrer Leistungsbereitschaft bestärken. Das wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen.“ Gegenwärtig beschäftigt die Dr. Sasse Gruppe ca.5000 Menschen in Deutschland und knapp 7000 Menschen an allen Standorten insgesamt.

Ausgehend von den veränderten Marktbedingungen hat die Dr. Sasse Gruppe in den vergangenen zwei Jahren, vielfach neue Arbeitsformen für die eigenen Beschäftigten verwirklicht. „Dafür haben wir auf allen Ebenen und in allen Bereichen die digitale Kommunikation verstärkt – von den Teammeetings bis zu den Geschäftsleitungssitzungen, vom Onboarding neuer Mitarbeiter bis zum ELearning“, berichtet Dr. Laura Sasse, Vorständin Finance & Digital. In einer für die Wirtschaft allgemein schwierigen Phase habe sich auch bewährt, dass die Auftraggeber der Dr. Sasse Gruppe auf die dort vorhandene Kompetenz und Zuverlässigkeit vertrauten. „Die Tatsache, dass wir schon vor der Krise damit begonnen hatten, unsere Leistungen digital und transparent mit den Kunden zu kommunizieren, hat sich unter diesen Umständen als harte Währung erwiesen.“ Als ganzheitlicher Dienstleister für integrierte FM -Services und als Partner, der in der Krise seine Zuverlässigkeit bestätigt hat, sieht die Dr. Sasse Gruppe in „new work“ und dem damit einhergehenden Wandel daher mehr Chancen für die Erweiterung ihrer Dienstleistungen als Risiken für Geschäftsverluste.

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