Gebündelte Sicherheits- und Raumklimafunktionen mit einem Sensor
Mit dem „Multisensor Plus“ erweitert Techem den klassischen Rauchwarnmelder um zusätzliche Funktionen für Gebäudesicherheit, Bestandsschutz und Wohngesundheit. Das digitale Gerät kombiniert Rauchwarnmelder, Hitzesensor, Kohlenmonoxid-Warnung, Feuchtigkeitssensor sowie ein Assistenzlicht in einem System und richtet sich damit insbesondere an Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Vermietende.
Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmeldefunktion erfasst der integrierte Hitzesensor kritische Temperaturentwicklungen, etwa in Küchen. Dort können herkömmliche Rauchwarnmelder durch Wasserdampf schnell Fehlalarme auslösen. Der Multisensor Plus erkennt stattdessen übermäßige Hitzeentwicklungen, bevor daraus ein Brand entstehen kann. Ergänzend warnt ein Kohlenmonoxid-Sensor vor kritischen Konzentrationen des farb- und geruchlosen Gases, das insbesondere in Gebäuden mit älteren Gasleitungen oder Gasöfen ein Risiko darstellen kann.
Ein weiterer Baustein ist die Erfassung der Luftfeuchtigkeit. Dauerhaft erhöhte Feuchtewerte können Schimmelbildung begünstigen und langfristig die Bausubstanz beeinträchtigen. In Verbindung mit dem optionalen Raumklimaservice erhalten Vermietende und Verwaltende im Techem Kundenportal Hinweise auf kritische Raumklimazustände auf Wohnungsebene. Mietende können – nach aktiver Einwilligung – ihre Klimadaten im Mieterportal tagesgenau einsehen und erhalten Hinweise zu einem angepassten Heiz- und Lüftungsverhalten. Die Klimadatenübertragung ist standardmäßig deaktiviert und wird erst nach Zustimmung der Bewohnenden aktiviert.
Für den Betrieb führt das Gerät alle 14 Tage eine automatische Funktionsprüfung durch. Die integrierte 10-Jahres-Batterie entspricht der gesetzlichen Austauschfrist für Rauchwarnmelder und reduziert Wartungsaufwand sowie Folgekosten. Zusätzlich erhöht eine Gruppierfunktion die Sicherheit: Wird in einem Raum Alarm ausgelöst, wird dieser an alle installierten Multisensoren innerhalb der Wohnung weitergeleitet. Zwei unterschiedliche Tonfrequenzen sollen zudem dafür sorgen, dass sowohl Kinder als auch ältere Menschen den Alarm zuverlässig wahrnehmen.
Auch Datenschutzaspekte sind laut Techem berücksichtigt. Vermietende und Verwaltende erhalten keine detaillierten Raum- oder Nutzungsdaten, sondern lediglich Hinweise auf kritische Raumklimazustände. Die Einwilligungsverwaltung übernimmt Techem; bei einem Mieterwechsel werden entsprechende Zustimmungen automatisch gelöscht. Die Datenübertragung erfolgt unidirektional an Techem-eigene Server innerhalb der EU.
