Warum Präsenzbüros auch in Zukunft wichtig bleiben!

Klassische Büroräume kosten Miete, verbrauchen Energie und tragen zu verstopften Straßen im Berufsverkehr bei. Nach zwei Jahren erfolgreichen Arbeitens im Homeoffice fragten sich viele: Hat das klassische Büro jetzt ausgedient? Braucht das noch jemand? Doch inzwischen zeigt sich, dass Mitarbeitende verstärkt in ihre Büros zurückkehren und bewusst die räumliche Nähe zu Kollegen und Arbeitgebern suchen. Woran liegt das und welche technischen Herausforderungen zieht es für die Business-Kommunikation nach sich?

Viele Unternehmen haben in der Pandemie komplett auf Homeoffice umgestellt und damit gute Erfahrungen gemacht. Manche sind daher schon einen Schritt weitergegangen, haben hybride Arbeitsmodelle eingeführt (ein paar Tage im Büro arbeiten, ein paar Tage im Homeoffice), haben infolgedessen Büroflächen reduziert und Desksharing-Modelle eingeführt. Keine Frage, Vorteile des dezentralen Arbeitens gibt es reichlich: Aus Sicht der Arbeitgeber lassen sich in Zeiten steigender Immobilien- und Energiepreise deutlich Kosten einsparen. Mitarbeitende genießen gleichzeitig die neue Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes, haben sich daran gewöhnt und die gewonnene Zeit in ihrem Alltag längst verbindlich verplant.

Doch so sehr sich die Nutzung und Funktion der Büros auch verändert hat, komplett auf Büro- und damit auf Unternehmensräume zu verzichten, können sich viele doch nicht so recht vorstellen. Daten von Flexopus zeigen, dass sich die Büros wieder spürbar füllen. Für die WirtschaftsWoche (wiwo.de) hatte der Desksharing-Anbieter die Daten von 500 Unternehmen und etwa 100.000 Nutzern zusammengeführt und dabei die Zeiträume vor und nach dem Wegfall der Homeofficepflicht im Frühjahr verglichen.



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