Deutscher Baupreis 2026: Gewinner wurden auf der digitalBAU ausgezeichnet

Bühne frei für die innovativsten Projekte der Bauwirtschaft: Im Rahmen der digitalBAU in Köln wurden die Gewinner des Deutschen Baupreises 2026 feierlich ausgezeichnet. Rund 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Bauwirtschaft, Architektur, Industrie, Politik und Verbänden versammelten sich zur Preisverleihung und würdigten herausragende Leistungen in insgesamt acht Kategorien. Neben fünf inhaltlich unterschiedlichen Sonderkategorien wurden und drei nach Firmengröße unterteilte Kategorien für innovative Ideen ausgezeichnet. Die Resonanz auf den Deutschen Baupreis 2026 war außergewöhnlich hoch – aus den Bewerbungen konnten insgesamt 210 Unternehmen für den Preis nominiert werden.

Michael Voss, Veranstalter und Gastgeber des Deutschen Baupreises, betonte in seiner Ansprache: „Das hohe Bewerberaufkommen zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft aktuell in der Bauwirtschaft steckt. Der Deutsche Baupreis ist eine Bühne für die Besten und Innovativsten – und eine große Chance für alle, die zeigen wollen, was sie leisten. Unsere Preisträger stärken ihr Image, gewinnen Sichtbarkeit und öffnen neue Türen zu Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.“

Mit dem Deutschen Baupreis wird nicht nur eine Auszeichnung verliehen, sondern ein deutliches Zeichen gesetzt: für Qualität, Ingenieurskunst und unternehmerische Verantwortung. Ob bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Infrastruktur, Digitalisierung oder Ressourcenschonung – ohne die Bauwirtschaft und ihre rund eine Million Fachkräfte sind die großen Transformationsprozesse nicht zu bewältigen. Das betonte auch Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, in seinem Grußwort: „Das Bauen der Zukunft findet schon statt. Der Deutsche Baupreis, für den wir gerne die Schirmherrschaft übernommen haben, zeigt das sehr deutlich.

Alle Ausgezeichneten setzen Neues in die Praxis um. Einfaches Bauen, der Fokus auf KI und Automatisierung oder der Einsatz neuer Baumaterialien – jede Kategorie hat Pionierinnen und Pioniere des Alltags gezeigt. Sie sind ein Vorbild. Denn wenn wir die Zukunft gestalten wollen, kommt es auf Innovationen an. Wir setzen in der Politik die richtigen Rahmenbedingungen, damit die Baubranche auch weiterhin einen stabilen Beitrag zur Wertschöpfung leisten und Arbeitsplätze im Inland schaffen kann. Dafür brauchen wir wegweisende Unternehmen, Projekte und Vorbilder, von denen andere lernen können.“

Die Preisverleihung war nicht nur fachlich, sondern auch emotional ein Höhepunkt der digitalBAU. Der Applaus auf der Mainstage zeigte: Der Deutsche Baupreis ist mehr als eine Trophäe. Er ist Anerkennung, Motivation und Branchenimpuls zugleich.

Die Preisträger im Überblick

Bauunternehmen bis 150 Mitarbeitende

1. Platz: Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG (Stadtlohn, Nordrhein-Westfalen)

2. Platz: Augel GmbH (Weibern, Rheinland-Pfalz)

3. Platz: Zimmerei Holzbau Zisler GmbH (Waldmünchen, Bayern)

Bauunternehmen 151 bis 500 Mitarbeitende

1. Platz: Unternehmensgruppe Glöckle (Schweinfurt, Bayern)

2. Platz: Ernst Höbel GmbH (Immenhofen, Bayern)

3. Platz: LUXHAUS Vertrieb GmbH & Co. KG (Georgensgmünd, Bayern)

Bauunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden

1. Platz: WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG (Stuttgart,Baden-Württemberg)

2. Platz: nesseler Gruppe (Aachen, Nordrhein-Westfalen)

3. Platz: FingerHaus GmbH (Frankenberg/Eder, Hessen)

Sonderkategorie: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“

1. Platz: hTRIUS GmbH (Horb am Neckar, Baden-Württemberg)

2. Platz: LUXHAUS Vertrieb GmbH & Co. KG (Georgensgmünd, Bayern)

3. Plätze: ABS Safety GmbH (Kevelaer, Nordrhein-Westfalen), Mainka Bau GmbH & Co. KG (Lingen, Niedersachsen), Aithon Robotics (Dübendorf, Schweiz)

Sonderkategorie: „Kreislauffähiges Bauen“

1. Platz: Volkswohnung GmbH, Falk Schneemann (Karlsruhe, Baden-Württemberg)

2. Platz: Nassauische Heimstätte Wohnstadt GmbH (Frankfurt am Main, Hessen)

3. Platz: Brüninghoff GmbH & Co. KG (Heiden, Nordrhein-Westfalen)

 

Sonderkategorie: „Bauen im Bestand“

1. Platz: gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner (Hamburg)

2. Platz: Grassinger Emrich Architekten GmbH (München, Bayern)

3. Platz: Michael Welle Architektur GmbH (Offenburg, Baden-Württemberg)

Sonderkategorie: „KI & Automatisierung“

1. Platz: Wienerberger GmbH (Hannover, Niedersachsen)

2. Platz: Rimatem GmbH (Dischingen, Baden-Württemberg)

3. Platz: Digital Building Industries AG (Böblingen, Baden-Württemberg)

Sonderkategorie: „Einfaches Bauen“

1. Platz: Eike Becker Architekten (Berlin)

2. Platz: LRW Architektur und Stadtplanung PartG (Hamburg)

3. Platz: Stefan Forster GmbH (Frankfurt am Main, Hessen)

Weitere Informationen: www.deutscherbaupreis.de

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