Vinci Energies Building Solutions eröffnet Ausbildungscampus

Antwort auf Fachkräftemangel und steigende Kompetenzanforderungen

Mit der Eröffnung des ersten Ausbildungscampus in Mannheim baut Vinci Energies Building Solutions in Deutschland sein Engagement in der gewerblich technischen Ausbildung gezielt aus. Der Standort ist Teil eines bundesweiten Qualifizierungsnetzwerks, mit dem Vinci Energies Building Solutions in Deutschland auf zentrale Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und Energiewende reagiert. Neben Mannheim sind weitere Standorte geplant, unter anderem in Leipzig, München und Fulda.

Die Gebäudetechnik befindet sich im Umbruch: Gewerke werden technologischer, komplexer und entscheidender für das Erreichen von Klimazielen. Gleichzeitig sinken die Ausbildungszahlen. „Wir brauchen technisch interessierte Jugendliche besonders im SHK-Bereich sowie in der Elektro- und Gebäudesystemtechnik“, sagt Olaf Walter, Geschäftsführer des Bereichs Gebäudetechnik in der Vinci Energies Building Solutions in Deutschland. „Trotz hervorragender Karrierechancen bleiben viele Lehrstellen unbesetzt. Moderne Gebäudetechnik-Berufe sind unter Jugendlichen noch zu wenig bekannt und haben leider in den vergangenen Jahren an Popularität verloren. Und das, obwohl die beruflichen Aufgaben sehr spannend und die Perspektiven fantastisch sind.“ Der neue Campus setzt genau hier an: Er macht technologische Entwicklungen sichtbar und erlebbar – und zeigt, wie attraktiv und zukunftssicher Berufe in der Gebäudetechnik sind. Aktuell beschäftigt Vinci Energies Building Solutions in Deutschland 339 Auszubildende und dual Studierende, davon 87 in der Gebäudetechnik. Damit trägt das Unternehmen zur langfristigen Sicherung von Fachkräften bei. 

 

Der Ausbildungscampus Mannheim ist Teil des bundesweiten Qualifizierungsnetzwerks von Vinci Energies Building Solutions in Deutschland. Ausgangspunkt dieses Netzwerks ist das „Institute Building Solutions Germany“ in Sarstedt, das als zentrales Schulungsinstitut die fachliche, technische Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, Auszubildenden und Quereinsteigenden bündelt. Während das Institut in Sarstedt die strategische Personalentwicklung und praxisnahe Weiterbildung über alle Gewerke hinweg abdeckt, konzentriert sich der Ausbildungscampus Mannheim gezielt auf die gewerblich-technische Ausbildung. Hier steht das praktische Lernen an realen Anlagen, Systemen und digitalen Trainingsumgebungen im Mittelpunkt. Beide Einrichtungen ergänzen sich und bilden gemeinsam ein zukunftsfähiges, bundesweites Bildungsökosystem für die Gebäude- und Energietechnik.

Mit dem Ausbildungscampus in Mannheim eröffnete am 24. April 2026 das erste Trainingscenter des Netzwerks; weitere Standorte sind bereits geplant, unter anderem in Leipzig, München und Fulda.

Modern ausgestattete Trainingsbereiche für Heiz-, Klima-, Kälte-, Elektro- und Sicherheitstechnik sowie digitale Lernwelten – bis hin zu VR-Trainings – bilden reale Arbeitsbedingungen ab. Auszubildende aus ganz Deutschland arbeiten hier zusammen, tauschen Wissen aus und bauen ein Netzwerk auf, das weit über die Ausbildungszeit hinauswirkt. „Die Ausbildung in der Gebäudetechnik steht im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Energiewende und steigenden Kompetenzanforderungen“, erklärt Stefan Falk, Managing Director von Vinci Energies Deutschland Building Solutions in Deutschland. „Genau deshalb bietet sie hervorragende Zukunftsaussichten.“

Themen wie IoT, KI, Smart Building, BIM und Automatisierung gehören längst zum Alltag. Doch die technologischen Entwicklungen überholen häufig die Ausbildungsverordnungen, daher aktualisiert der Campus die Lerninhalte bereits vor Inkrafttreten neuer offizieller Regelungen. „Gebäudetechnik ist heute interdisziplinär: Handwerk trifft Ingenieurdenken, IT trifft Energie- und Sicherheitstechnik“, sagt Dr. Reinhard Schlemmer, Member of the Board of Vinci Energies. „Unsere Auszubildenden müssen Systeme konfigurieren, Pläne lesen, analytisch denken und kreative Lösungen entwickeln. Für mich ist klar: In die Entwicklung von Menschen zu investieren, ist eine der wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft unserer Branche. Ich bin überzeugt, dass wir mit unseren Instituten hier genau den richtigen Schritt gehen.“


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