TK Elevator kooperiert mit Microsoft

TK Elevator (TKE) kooperiert mit Microsoft bei der Einführung eines neuen KI-gestützten Servicemodells für Aufzugsservice, Support und Wartung. Durch die Verknüpfung proprietärer Daten, operativer Prozesse und der weltweiten Erfahrung seiner Servicetechniker mit neuen agentischen KI-Modulen kann TKE Wissen und service-relevante Erkenntnisse in seiner globalen Techniker-Community effizienter analysieren und teilen.

Dies führt zu deutlich besseren Ergebnissen für Kunden: Allein in den USA konnten in einem Pilotprojekt im Jahr 2025 rund 20.000 ungeplante Serviceeinsätze vermieden und die Callback-Rate um mehr als 40 Prozent gesenkt werden – dort, wo strukturierte, durch Digital Operations Centers (DOCs) unterstützte Maßnahmen umgesetzt wurden. Die verbesserte Kundenzufriedenheit während der Pilotphase führte zudem zu einem Rückgang der Kündigungsrate um 33 %. „Die Erfahrung und die Kompetenzen, die wir in einer mehr als zehnjährigen Kooperation mit Microsoft aufgebaut haben, ermöglichen es TKE heute, neueste Technologien wie agentische KI gezielt zu nutzen. Die Kombination der Kompetenzen und Tools von TKE, Microsoft und Databricks hat es uns ermöglicht, unsere Service-Workflows und digitalen Lösungen auf ein neues Niveau zu heben“, sagte Matthias Gohl, CDO von TK Elevator. „Unser Ziel ist es, KI mit klarem Mehrwert in unsere Anwendungen und operativen Prozesse zu integrieren – von Serviceabläufen bis hin zu Produktfunktionen. Von dieser Technologie profitieren bereits fortschrittliche Märkte wie die USA, Korea, Brasilien und Deutschland. Durch die Einbettung agentischer KI in unsere Betriebsabläufe wollen wir die Verfügbarkeit von Aufzügen erhöhen, Störungen schneller beheben und das Kundenerlebnis weiter verbessern.“

Das neue Servicemodell wird durch regionale Digital Operations Centers (DOCs) unterstützt – TKEs globale Plattform zur Skalierung digitaler Service-Exzellenz, die Servicetechniker im Außendienst bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Mithilfe von KI-Agenten übersetzen die DOCs Rohdaten in operative Handlungsempfehlungen, verbessern die Anlagenleistung und tragen dazu bei, Serviceeinsätze schneller zu lösen. Der Mehrwert des KI-Einsatzes liegt darin, das umfassende Fachwissen von TKE in der gesamten Serviceorganisation breit verfügbar zu machen. Die Lösung basiert auf Microsoft Azure AI, einer intelligenten Agent-Plattform, Databricks on Azure sowie der digitalen TKE MAX-Plattform für intelligente Überwachung, Wartung und Steuerung. Sie nutzt KI, um relevante Erkenntnisse für das Servicegeschäft zu generieren, Portfolioanalysen durchzuführen sowie Fernzugriff und digitale Inspektionen zu ermöglichen – und so die Servicequalität weltweit zu verbessern. Aktuell betreibt das Unternehmen acht DOCs; weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

„Die Integration von TK Elevator mit Microsoft Foundry hat dazu beigetragen, KI im gesamten Produkt- und Serviceportfolio zu verankern und damit das Kundenerlebnis spürbar zu verbessern. Das Ergebnis unterstreicht die Innovationsführerschaft von TK Elevator: ein passgenauer agentischer KI-Ansatz für die Servicebereitstellung, der Servicetechniker befähigt, über bisherige Grenzen hinauszugehen“, sagte Dayan Rodriguez, CVP Global Manufacturing & Mobility.

„TK Elevator zeigt, wie vernetzte Anlagen, vereinheitlichte Daten und agentische KI den industriellen Service im großen Maßstab transformieren können“, erklärt Dayan Rodriguez, Corporate Vice President, Global Manufacturing & Mobility, Microsoft. „Durch die Anbindung von Aufzügen an die Cloud und den Einsatz von KI-Agenten, die Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umsetzen, vollzieht TKE den Wandel von reaktiver Wartung hin zu intelligenten Betriebsabläufen – mit höherer Verfügbarkeit, gesteigerter Produktivität der Servicetechniker und einem besseren Kundenerlebnis.“

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