Für die Nachrüstung von Spinden und Schließfachanlagen
Salto hat sein Portfolio um das elektronische Schrankschloss ‚XS4 ECO.Lock‘ erweitert, das sich in die Zutrittslösungen des Herstellers integrieren lässt. Das System ist für Schließfachanlagen, Spinde und Schränke konzipiert – etwa in Büros, Bildungseinrichtungen, Sport- und Freizeitanlagen sowie im Gesundheitswesen. Von außen ist laut Hersteller lediglich ein kleiner Taster sichtbar.
Das Schrankschloss ist als kabellose Plug-&-Play-Lösung ausgelegt. Und besonders für Betreiber interessant: Bei der Nachrüstung können vorhandene Bohrungen mechanischer Schlösser weitergenutzt werden. Dadurch eignet sich das Schloss für viele Schranktüren aus Metall oder Holz. Neben Bestandsanlagen ist die Lösung auch für Neuprojekte vorgesehen, bei denen eine digitale Nutzung und ein zurückhaltendes Design gefragt sind.
Unterstützt werden mehrere Öffnungsmethoden. Über integrierte Technologien wie RFID, NFC und Bluetooth Low Energy lassen sich laut Salto unter anderem RFID-Karten, Schlüsselanhänger sowie mobile digitale Schlüssel verwenden. Betreiber können damit unterschiedliche Nutzungsmodelle abbilden – beispielsweise für wechselnde Nutzergruppen oder zeitlich begrenzte Berechtigungen.
Die Berechtigungsverwaltung erfolgt über die Zutrittsplattformen von Salto. Genannt werden Funktionen wie Benutzerverwaltung, Systeminformationen und Ereignisprotokolle. Für das Facility Management kann dies die Transparenz im Betrieb erhöhen und Abläufe bei Ausgabe, Rücknahme und Kontrolle von Berechtigungen vereinfachen.
Das Gehäuse besteht nach Herstellerangaben aus halogenfreiem, flammhemmendem V0-PC-Kunststoff. Die Elektronik sitzt auf der Türinnenseite und ist damit besser vor äußeren Einwirkungen geschützt. Zudem erfüllt das Gerät laut Salto die DIN 4547-2, Klasse C (Einbruchhemmung) und kann an Türen unterschiedlicher Stärke und Materialien montiert werden.
Das Schloss wird mit drei AA-Batterien betrieben. Salto gibt eine Reichweite von bis zu 125.000 Öffnungen pro Batteriesatz an. Der Batteriestatus kann laut Hersteller über die Benutzermedien (SVN) oder per Funk via BLUEnet übertragen werden, um Wartung planbarer zu machen und Ausfallzeiten zu reduzieren.
Einsatznutzen aus FM-Sicht: Interessant vor allem dort, wo viele Schrank- bzw. Spindschlösser im Bestand vorhanden sind und eine digitale Verwaltung ohne Verkabelung gesucht wird – etwa bei häufig wechselnden Nutzergruppen oder erhöhtem Sicherheits- und Nachweisdruck.
