Winkhaus

Elektronische Zutrittsorganisation im Hotel

In Hörnum, dem ruhigen Süden Sylts, verbindet das im vergangenen Jahr eröffnete Hotel Budersand eindrucksvolle Architektur, einzigartigen Genuss und unzählige Entspannungsmöglichkeiten. Der Neubau direkt am Meer führt die Elemente der kargen Insellandschaft und des erlesenen Inneren zu einem ausgewogenen Ganzen zusammen. Zu den Besonderheiten gehört neben dem großen Spa-Bereich auch eine Bibliothek, die von Elke Heidenreich mit mehr als 1200 handverlesenen Büchern ausgestattet wurde. In diesem exklusiven Ambiente kam eine individuelle Designlösung für die intelligente Zutrittskontrolle zum Einsatz. Die elektronische Zutrittsorga­nisation „BlueChip“ steuert in dem Fünf-Sterne-Superior-Haus mit 18-Loch Golfplatz die Zugänge für die Gäste komfortabel und für die Betreiber ­zuverlässig.  

Um den ästhetischen Anforderungen des Projekts optimal zu entsprechen, wurden im Vergleich zur Standardausführung der EZK-Garnitur einige Änderungen vorgenommen. Das Spektrum der innovativen Details reicht von speziellen Bohrschablonen für die Türenhersteller bis hin zu Sonderlösungen am Verschluss für den unkomplizierten Batteriewechsel, der selten nötig ist. Denn durch ihre hohe Lebensdauer liefern die Batterien Energie für bis zu 40.000 Schließungen. An den 293 Türen des Hotels und der Gebäude des Golf Platzes kontrolliert die „BlueChip“-­Anlage die Zugänge elektronisch. Den Zutritt an fünf Außenzugängen über­wachen Online-Leser. Zudem sind der Personaleingang und die Warenannahme mit Fingerscannern ausgerüstet. Sie erlauben eine schnelle Identifikation zutrittsberechtigter Personen einzig durch ihren Fingerabdruck. Die Türen zu den Gästezimmern und zur Bibliothek erhielten die intelligenten Design-Garnituren EZK. Fünfzig weitere Türen der Wirtschaftsbereiche des Hotels sowie das Golfhaus wurden mit offline arbeiten­den „BlueChip“-Zylindern ausgestattet.

Gästezimmer- und Bibliothekstüren sind zudem mit selbstverriegelnden Panikschlössern ausgestattet. Sie verriegeln die Tür fest, sobald sie ins Schloss gefallen ist. Dieses Ausstattungsdetail erspart einen zusätzlichen Schließ­vorgang und erlaubt zugleich die sofortige Entriegelung durch einfaches Drücken der Türklinke. So lässt sich auch im Ernstfall das verriegelte Zimmer schnell verlassen.

Gäste und Mitarbeiter bewegen sich dank der Winkhaus Technologie sicher und komfortabel in den unterschiedlichen Bauten auf dem großzügigen Gelände. Während das Hotelpersonal mit schwarzen „BlueChip“ Schlüsseln ausgestattet ist, erhalten die Hotelgäste beim Check-in an der Rezeption eine individuell programmierte Karte, mit der sie alle für sie relevanten Türen öffnen können. Die Programmierung der Gästekarten führen die Mitarbeiter an der Rezeption selbst aus. Das verläuft ebenso problemlos wie das Einlesen der Karten beim Check-out. Denn sie arbeiten ­dabei wie gewohnt mit der Benutzeroberfläche der bekannten Hotelsoftware Fidelio. Im Hintergrund übernimmt währenddessen die Software „BlueIntrasControl“ automatisch die speziellen Programmieraufgaben.

„Erstmals für das Budersand Hotel entwickelten wir die passenden Schnittstellen zwischen „BlueIntrasControl“ und „Fidelio“. Mit dem Buchungssystem „Protel“ waren wir schon zuvor kompatibel“, erinnert sich Sandra Schubert, die als Objektberaterin von Winkhaus das Projekt auf Sylt betreute. 

Auch heute noch steht Sandra Schubert dem Technischen Leiter des Budersand Hotels, Karsten Schmidt, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Er ist unter anderem für die elektronische Schließanlage zuständig und führt an seinem zentralen Computer die Steuerung der gesamten Anlage aus. Wegen der hohen Flexibilität des Systems sind die Funktio­nen der Anlage jederzeit erweiterbar. So wird demnächst auch bei den Bürotüren der Verwaltung im Zylinder die Time-Funktion frei geschaltet. Wie bei den Gästezimmertüren ist es dann möglich, Datum und Uhrzeit der letzten 200 Schließereignisse auszulesen. Auf diese Weise lässt sich leicht abbilden, wer wann welchen Raum betreten hat. „Eine solche Übersicht erhöht die Sicherheit im Gebäude“, stellt Schmidt fest.

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