Bosch Thermotechnik auf Wachstumskurs


09.03.2016 - Bosch Thermotechnik (www.bosch-thermotechnik.de) ist im Geschäftsjahr 2015 deutlich gewachsen: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 % auf rund 3,3 Mrd. €, wechselkursbereinigt um rund 4,5 %. „Unser Geschäft hat sich 2015 hervorragend entwickelt. In West- und Südeuropa konnten wir Marktanteile hinzugewinnen, vor allem in unseren Kernmärkten Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Österreich“, so Uwe Glock, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Thermotechnik. Das Wachstum lässt sich vor allem auf die gute Entwicklung bei wandhängenden Gasgeräten, Warmwasserbereitern und bodenstehenden Kesseln zurückführen.

„2015 haben wir eine völlig neuartige Gerätegeneration auf den Markt gebracht. Sie ist internetfähig, intuitiv und einfach per Touchscreen zu bedienen und lässt sich um bis zu 30 % schneller einbauen. Damit stärken wir unsere Position als Weltmarktführer bei Heizsystemen für Wohngebäude und setzen neue Maßstäbe für die Branche“, sagte Glock.


Führender Anbieter von Smart Heating-Lösungen

Mit mehr als 150.000 verkauften vernetzbaren Produkten zeigt sich Bosch Thermotechnik als führender Anbieter von "Smart Heating"-Lösungen, die Komfort, Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Servicequalität deutlich erhöhen. Über das neue Portal „HomeCom“ erhalten Installationsbetriebe beispielsweise detaillierte Informationen über die vernetzten Heizsysteme ihrer Kunden, einschließlich Störungen und Prognosen zu den Ursachen. Der Endkunde erhält übersichtliche Informationen zu seiner Anlage, Verbrauchsdaten und individuelle Energiespartipps. Auf dem Weg zu weiterem Wachstum setzt Bosch auf drei Geschäftsfelder: Heizsysteme für Wohngebäude, Warmwassergeräte im Wohnbereich und das Anlagengeschäft für gewerbliche und industrielle Heizungs- und Klimatisierungssysteme. „In allen drei Segmenten kommen wir gut voran und wollen stärker als der Markt wachsen. Diesen Kurs werden wir auch 2016 kontinuierlich weiterverfolgen“, sagte UweGlock.


Neue, zukunftsweisende Gerätegeneration wird erweitert

Die neue Gerätegeneration von Bosch Thermotechnik bietet ein modulares Baukonzept. Die bis ins Detail durchdachte Komponentenanordnung ermöglichen Installateuren einen sehr guten Zugang zu den einzelnen Bauteilen im Innern der Wärmeerzeuger. Dadurch sind die Geräte deutlich einfacher und schneller zu warten. Besonders markant ist das neue Design mit Glasfronten in schwarz oder weiß. Bosch Thermotechnik hat 2015 unterschiedliche Produkte der neuen Generation unter den Marken Junkers Bosch und Buderus eingeführt, u.a. in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Italien, Spanien, Belgien, der Türkei, dem Baltikum und Russland. 2016 folgen weitere europäische Länder. Auch in China ist das erste wandhängende Heizgerät der neuen Generation unter der Marke Bosch bereits erhältlich. 2016 werden die ersten Wärmepumpen, Speicher und Kaminöfen der neuen Generation vorgestellt. Zudem führt das Unternehmen 2016 Gas-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Energiezentralen mit Brennstoffzellentechnologie im Markt ein.


Großanlagengeschäft: Fortschritte auf dem Weg zum Systemanbieter

Im Geschäftsfeld Gewerbliche und Industrielle HVAC-Anwendungen (Heating, Ventilation, Air-Conditioning) kommt Bosch Thermotechnik nach eigenen Angaben gut voran. Das Unternehmen hat einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum internationalen Systemanbieter gemacht: Im März 2015 haben Bosch Thermotechnik und das chinesische Unternehmen Midea CAC ein Joint Venture für VRF-Klimageräte (Variable Refrigerant Flow – variabler Kältefluss) zur Heizung und Klimatisierung von gewerblichen Gebäuden vereinbart. Der Produktionsstart in Hefei, China, ist für Ende März 2016 geplant. „Mit dem Joint Venture baut Bosch Thermotechnik sein Technologieportfolio im Großanlagengeschäft weiter aus. Damit eröffnen wir uns vielversprechende Wachstumschancen im internationalen HVAC-Markt“, so Uwe Glock.


Warmwassermarkt: Ausbau der internationalen Präsenz

Im Warmwassermarkt für den Wohnbereich baut Bosch Thermotechnik mit einem neuen Fertigungsstandort in Mexiko die internationale Präsenz aus und führt die Strategie einer regionalen Aufstellung fort.

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