Advertorial/Anzeige

Glasfaser im Gebäude: Wer nicht steuert, wird gesteuert

Der Eigentümer entscheidet über Investitionen, die TGA plant nach Auftrag, die IT denkt in Netzen, die Nutzer melden Bedarf. Die Glasfaser fällt da oft zwischen die Zuständigkeiten – und wird vergessen. Facility Manager müssen keine Netzplaner werden. Aber sie sollten erkennen, wann Glasfaser zum Thema wird – und handeln, bevor jemand mit einer akuten Anforderung vor der Tür steht.

Foto: Deutsche Telekom AG

Foto: Deutsche Telekom AG
Erste Frage: Ist Glasfaser schon da?

Liegt Glasfaser am Standort, ist ein Ausbau angekündigt oder herrscht Funkstille? Im Portfolio sieht das an jedem Standort anders aus. Wer Anbieter, Ausbaupläne und Zuständigkeiten früh klärt, kann Arbeiten mit Sanierungen bündeln. Und Vorsicht: „Glasfaser vorhanden“ heißt oft nur, dass sie im Keller endet, nicht in Büro, Praxis oder Labor.

„Nicht zuständig“ hilft niemandem

Über Netzarchitektur, Anbieter und Investitionen entscheiden Eigentümer, Asset Management oder IT. Die praktischen Fragen landen trotzdem beim FM: Zugang, Leitungswege, Brandschutz, Sperrzeiten, Nutzerinformation. Wer früh eigene Rahmenbedingungen setzt, macht aus einer fremdgesteuerten Baustelle ein steuerbares Projekt.

Dafür reicht eine Bestandsaufnahme, die ohnehin in Objektakte oder CAFM gehört: Wo verlaufen Trassen? Sind Schächte noch aufnahmefähig? Welche Sanierung steht an? Wer darf entscheiden? Und die Faustregel: Wird das Objekt saniert oder umgebaut, gehören Leerrohre mit hinein. Sonst ist die Wand Jahre später noch einmal dran.

Einmal bauen, vier Fasern legen

Entscheidend ist nicht nur, ob Glasfaser ins Haus kommt, sondern wie. Die zukunftssichere Antwort: vier Fasern je Nutzungseinheit. Das hält das Netz offen: für konkurrierende Anbieter und für digitale Anwendungen der Zukunft – ohne neues Kabel, ohne neue Baustelle. Die Mehrkosten sind beim Erstausbau gering, ein zweiter Ausbau im laufenden Betrieb ist ungleich teurer. Gerade in gemischt genutzten Gebäuden zahlt sich das aus: Mieter und Eigentümer bleiben in der Anbieterwahl frei. Auf dem Glasfasernetz der Telekom bieten schon mehr als 45 Partner ihre Tarife an.

Wer baut – und wer behält die Regie?
 
Meist baut der Netzbetreiber im Zuge seines Ausbaus, das FM koordiniert Zugang und Termine. Bei Neubau oder größerer Sanierung kann der Eigentümer die Infrastruktur auch selbst errichten und behält so Zeitplan und Bauqualität in der Hand. In Behörden, Kliniken oder kritischen Infrastrukturen zählt außerdem, ob der Partner Anmeldung, Begleitung und Sicherheitsüberprüfung professionell beherrscht.

Das unterschätzte Nadelöhr: Wen ruft man an?

Manchmal scheitert Digitalisierung an etwas ganz Analogem: Niemand weiß, wen man anrufen soll. Eigentümer wechseln, FM-Verträge werden neu vergeben – beim Netzbetreiber steht noch ein Kontakt in den Daten, der seit Jahren nicht mehr zuständig ist. Die Folge: Infos landen im Nirgendwo, der Bautrupp steht vor verschlossener Tür. Facility Manager sollten sich deshalb bei den Netzbetreibern selbst als Ansprechpartner registrieren. Wer bekannt ist, erfährt früher, was am eigenen Standort passiert.

Reaktion oder Management

Facility Manager sollten wissen, ob an ihren Standorten Glasfaser liegt oder geplant ist, wie das Netz im Haus aussieht und ob es Wahlfreiheit lässt. Wer wartet, bis andere fragen, überlässt ihnen Zeitpunkt und Bedingungen. Oder kürzer: Wer vor die Lage kommt, hat beim Glasfaserausbau alles im Griff.

Weitere Informationen: www.telekom.de/wohnungswirtschaft

x