Umweltschonend und nachhaltig
Das Anfang dieses Jahres eröffnete Würzburger Kompetenzzentrum der a+f GmbH, ein Unternehmen des Gildemeister-Konzerns, reflektiert das dynamische Geschäftsfeld, für das es errichtet wurde: Die Entwicklung und Vermarktung von Technologien zur effektiven Nutzung der Sonnenenergie im Industriemaßstab. Das moderne Gebäude ist Spiegelbild der ökologischen Unternehmensausrichtung und stellt hohe Ansprüche an die Flexibilität des Mobiliars. Eine Herausforderung für das eingesetzte modulare Möbelsystem und das raumeffiziente Struktursystem.
Um eine optimale Luftzirkulation im Inneren des Gebäudes zu gewährleisten, sollten sämtliche Möbel rund 17 cm Bodenfreiheit haben. Eine optische Herausforderung, der sich „modul space“ von Bosse Design formal sehr elegant stellte: Die Korpusse des kürzlich mit dem „Gold Award“ prämierten Möbelsystems sind auf entsprechend hohe Chromsockel gesetzt und unterstützen so die ideale, umweltschonende Klimatisierung der teilweise bis zu 7 m hohen Büroräume.
Das gesamte Gebäude wird über eine Betonkerntemperierung beheizt und gekühlt. In den Decken einbetonierte Rohre sorgen in Verbindung mit einer Lüftungsanlage für ein angenehmes, natürliches Raumklima. Durch die kompakte Bauweise, der guten Wärmedämmung und der Verglasung zur Sonne hin – sämtliche Büroarbeitsplätze sind zu 100 % mit Tageslicht versorgt – sowie den ohnehin vorhandenen Wärmequellen wie Computer, Beleuchtung und Menschen, braucht das Bürogebäude fast keine zusätzliche Heizenergie. Der restliche Bedarf wird mit einer Wärmepumpe dem Grundwasser entnommen. Der benötigte Strom wird über die eigenen Photovoltaikanlagen erzeugt. Unabhängig von Primärenergien vermeidet das Bürogebäude nach eigenen Angaben rund 50 t CO2-Ausstoß pro Jahr.
Allein wegen der optimalen Nutzung natürlicher Wärmequellen gibt es im Gebäude fast ausschließlich offene Räume, so genannte Open-Space-Landschaften. Da nur wenige Akustikflächen als raumgestaltende Deckensegel und keine klassischen Doppelböden im Gebäude vorhanden sind, ist es unter anderem Aufgabe des Mobiliars, für die erforderliche Raumzonierung, die Schalldämmung und eine nicht zu sehende Elektrifizierung zu sorgen.
Hier erwies sich Bosse Design aus Höxter/Stahle, eine Marke der Dauphin HumanDesign Group, als versierter Partner für die verantwortlichen Architekten und stellte mit dem Klassiker „human space“ das geeignete Raumgliederungssystem zur Verfügung. „Das Kompetenzzentrum mit seinen rund 100 modernen Arbeitsplätzen ist für uns eine perfekte Plattform, die Stärken unserer Systeme unter Beweis zu stellen“, so Math Korsten, Innenarchitekt bei Bosse Design. In allen drei Büroetagen kommt das Raumgliederungssystem „human space“ zum Einsatz. Es zoniert die Großraumflächen und sorgt mit seinen Akustikelementen für die erforderliche Schallisolierung. Auch die gesamte Elektrifizierung läuft nahezu unsichtbar über das Bosse-System, das damit wesentliche Aufgaben des Gebäudes übernimmt. Darüber hinaus ist „human space“ integraler Bestandteil des Beleuchtungskonzepts. Während die allgemeine Gebäudebeleuchtung von ungefähr 300 Lux klassisch in der Decke integriert ist, bringt die „human space“-Systemleuchte die erforderlichen 500 Lux an jeden Arbeitsplatz.
Mehr Informationen, Trends und Produkte zum Thema „Office“ haben wir auf den folgenden Seiten für Sie zusammengestellt.





