Goldbeck: Umsatzwachstum und gebündelte Real Estate Services

Das Bauunternehmen Goldbeck hat das Geschäftsjahr 2017/18 mit einem erneuten Rekord abgeschlossen: Erstmals überschritt der Auftragseingang des größten deutschen Bauunternehmens in Familienhand die Grenze von drei Milliarden Euro. Wachsenden Anteil daran hatte der Bereich Real Estate Services, mit dem Goldbeck die Bereiche Facility Services, Property Services und Parking Services zu einem umfangreichen Dienstleistungsangebot für die Immobilienbranche zusammenfasst.

Facility Services
Bei den Facility Services – Gebäudemanagement und Technischer Service – baute Goldbeck seine Präsenz weiter aus: Vier Standorte sind im vergangenen Geschäftsjahr hinzugekommen, sodass Goldbeck jetzt an 17 Standorten mit dem Dienstleistungsangebot vertreten ist. Auch der technische Service ist gewachsen. Geschäftsführer Dr. Andreas Iding: „Unser Ziel ist es, unsere Flächenorganisation so auszubauen, dass wir an jedem Standort, an dem wir Bauleistungen anbieten, auch Facility Services mitanbieten können. Zusätzlich wollen wir auch den Leistungsumfang unserer Facility Services erweitern. Dabei befinden wir uns auf einem guten Weg.“

Property Services
Auch bei den Property Services ist Goldbeck inzwischen an allen wichtigen Immobilienstandorten mit Personal vertreten. Dr. Andreas Iding: „Property Services sind für uns ein integraler Bestandteil der Leistungen, die wir der Immobilienbranche anbieten. Unsere dezentrale Präsenz koppeln wir mit zentral vorgehaltenem Spezialwissen. So sind wir in der Lage, den gestiegenen Anforderungen – gerade der internationalen Investoren – gerecht zu werden und trotzdem in den Immobilien eine hohe Mieter- und damit Kundenzufriedenheit zu erzeugen. Dabei sind für uns neben großen Portfolios insbesondere auch Einzelimmobilien und kleinere Portfolios interessant.“

Parking Services
Den Geschäftsbereich Goldbeck Parking Services baute Goldbeck planmäßig weiter aus und erwirtschaftete eine konsolidierte Gesamtleistung von 16,4 Millionen Euro nach 14,5 Millionen Euro im Vorjahr. Damit betreut das Unternehmen etwa 20.000 Dauerparker, fünf Millionen Kurzzeit-Parker und mehr als anderthalb Millionen Passagiere im Fernbusterminal Leipzig, dem ersten privat betriebenen Fernbusterminal Deutschlands. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 übernahm die Goldbeck Parking Services GmbH die OPG Center Parking GmbH komplett. Bereits im Jahr 2016 hatte sie 75 Prozent der Anteile an der OPG Center Parking GmbH übernommen, nun kamen die restlichen 25 Prozent hinzu. Verkäufer sind die Stadtwerke Osnabrück. Mit der Verschmelzung stärkt Goldbeck seine Marktposition im Geschäftsfeld Parkflächenbetrieb. Die Goldbeck Parking Services GmbH betreibt damit rund 85 Parkstätten mit mehr als 35.000 Stellplätzen in Deutschland.

Dabei profitiert sie in besonderem Maße von den Synergien mit dem Mutterunternehmen, wie Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH, bekräftigt: „Goldbeck zählt zu den Marktführern im Parkhausbau. Und durch die Hochzeit mit der OPG unterstreichen wir unseren Anspruch, auch im Parkhausbetrieb zu den wichtigsten deutschen Akteuren zu gehören. Vor allem sind wir als Technologieunternehmen in der Lage, von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und gegebenenfalls zur Finanzierung alle relevanten Leistungen aus einer Hand anzubieten.“

Bilck auf das Klinikum Traunstein
Bildquelle: Goldbeck

Bilck auf das Klinikum Traunstein
Bildquelle: Goldbeck

Geschäftsjahr 2017/18 der Goldbeck-Gruppe

Vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 summierte sich der Auftragseingang der Goldbeck-Gruppe auf knapp 3,1 Milliarden Euro und lag damit um 11,6 Prozent über dem Wert des vorigen Geschäftsjahres von 2,8 Mrd. Euro. Ebenfalls stark positiv entwickelte sich die Gesamtleistung, die um 11,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro anstieg. Der Vorjahreswert lag bei 2,4 Milliarden Euro. Damit konnte Goldbeck auch im 49. Geschäftsjahr an die kontinuierlich erfolgreiche Entwicklung der vorangegangenen Jahre anknüpfen. Durchschnittlich wuchs die Gesamtleistung in den vergangenen fünf Jahren um fast 15 Prozent pro Jahr und damit deutlich stärker als die Gesamtbranche.


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