VBI fordert Kosten- und Prozesstransparenz beim Großprojekt Energiewende

Der VBI hat auf seinem Bundeskongress 2012 Ende September in Köln ein Manifest zur Unterstützung der Energiewende beschlossen. „Wir wollen als Partner von Politik und Gesellschaft dazu beitragen, die Energiewende zum deutschen Erfolgsprojekt zu machen“, sagte VBI-Präsident Dr.-Ing. Volker Cornelius zur Eröffnung. „Wir sehen aber, dass bei diesem Megaprojekt Ähnliches droht wie bei vielen Großprojekten zuvor, die im Interesse vermeintlich besserer Durchsetzbarkeit lange schön gerechnet und intransparent geplant wurden.“ Deshalb melde sich der Verband jetzt mit diesem Manifest zu Wort, so der VBI-Präsident: „Wir wollen die Politik bei der erfolgreichen Gestaltung der Energiewende unterstützen“.
Der Verband erklärt daher in seinem Manifest, dass die beratenden Ingenieure der Politik als Experten zur Seite stehen und all ihr Know-how einsetzen, um sachgerecht und unabhängig über Planung und Kosten zu informieren. Da sie auch in der Bevölkerung hohes Ansehen genießen, stehen sie als glaubhafte Multiplikatoren für die Kommunikation bereit. Das gelte für Großprojekte ebenso wie für die vielen regionalen Vorhaben der Energiewende sowie deren Vernetzung und Abstimmung untereinander, heißt es in dem Verbandsmanifest.
Von Politik und Auftraggebern fordert der Verband:  
·Transparenz über Prozesse und Kosten der Energiewende-Projekte von Beginn an,
·vollständige Planungsleistungen inklusive Risikoabschätzung sowie Betrachtung der Lebenszykluskosten und ·eine offene Kommunikation bei allen Projekten der Energiewende.  
Das komplette Manifest steht unter www.vbi.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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