Johnson Controls: Neue Studie über das Büro der Zukunft

 

Johnson Controls Global WorkPlace Solutions, Marktführer für die effiziente Verwaltung und Betreuung von Immobilienportfolios multinationaler Unternehmen, hat Anfang Juli 2009 seinen jüngsten Bericht vorgestellt, der sich mit der Entwicklung der Arbeitswelt bis zum Jahr 2030 befasst. Zudem untersucht die Studie den Einfluss globaler Trends aus technologischer Perspektive.

 

Der Report mit dem Titel ‘The Smart WorkPlace of the Future’ (Der intelligente Arbeitsplatz der Zukunft) stellt eine Vision des Jahres 2030 vor, in der Unternehmen die für ihren Geschäftsbetrieb zentralen Funktionen beibehalten und die entsprechenden Aufgaben selber ausführen. In ihrer Struktur ähneln sie allerdings stärker sozialen Netzwerken, deren räumlich verstreute Mitglieder sich mit Hilfe von digitalen Kommunikationstechniken austauschen. So entsteht eine Unternehmensgemeinschaft, die talentierte Mitarbeiter aus der ganzen Welt für sich gewinnen kann.

 

Die Studie ist eine Kooperation des Unternehmensbereichs Johnson Controls Global WorkPlace Solutions mit der Futures Academy am Dublin Institute of Technology. Sie basiert auf den Erkenntnissen des dritten Workshops einer Veranstaltungsreihe, an der Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und Experten für die Entwicklung der Arbeitswelt teilgenommen haben.

 

Dem Bericht zufolge wird die so genannte Generation Y neue, innovative Arbeitsmethoden und Managementstile hervorbringen, die soziale Netzwerke sowie den verstärkten Einsatz von Technologien, Automation und hochentwickelter Software beinhalten. Dieser technische Erfindungsreichtum wird einen erheblichen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen haben – so werden Börsenhändler beispielsweise durch automatische Händlersysteme ersetzt, die die Notwendigkeit menschlicher Eingriffe reduzieren.

 

„Die Faktoren Mobilität und Technologie verändern unseren Arbeitsplatz derzeit am nachhaltigsten,” erläutert Dr. Marie Puybaraud, Director of Global WorkPlace Innovation bei Johnson Controls Global WorkPlace Solutions.

 

„Wir gehen davon aus, dass Technologie auch in Zukunft Einfluss auf den Arbeitsplatz haben wird, da sie den Mitarbeitern mehr Freiheit bei der Wahl ihres Arbeitsumfeldes lässt. Um beide Arbeitsstile zuzulassen, so Puybaraud, müssten Unternehmen sowohl einen virtuellen als auch einen physischen Raum zur Verfügung stellen, um mehr Telearbeit zu ermöglichen. „Mitarbeiter erwarten Technologien, die sich intuitiv an ihre Bedürfnisse anpassen und nahtlos in eine räumlich entfernte Arbeitsumgebung integriert werden können.“

 

„Der Arbeitsplatz im Jahr 2030 wird ein „sensorischer“ Ort sein, der stark auf die Bedürfnisse des Individuums zugeschnitten ist, sich permanent weiter entwickelt und die Umgebung und seine Infrastruktur an das Individuum anpasst“, so Puybaraud weiter.

 

Bis 2030 wird sich das Design des Arbeitsplatzes radikal verändern und zu einem entscheidenden Faktor werden, um hochqualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Die meisten Mitarbeiter werden in Büros arbeiten, die die Vorteile einer integrierten und dynamischen Gemeinschaft mit einem stimulierenden Arbeitsumfeld verbinden. Virtuelle Arbeitsplätze werden diese realen Räume ergänzen.

 

Der Report erläutert die Arbeitsplatz-Szenarien der Zukunft vor dem Hintergrund des Wandels von der Industriegesellschaft zu einer Gesellschaft, deren Wertschöpfung auf Information und Wissen beruht. In dieser neuen Welt werden Zeitverträge und Freiberufler immer mehr zur Norm, da die Wissensarbeiter zunehmend selbst darüber entscheiden, wo und mit wem sie arbeiten. Anpassungsfähigkeit wird zu einem zentralen Faktor für die Anbieter von Dienstleistungen und Infrastrukturen am Arbeitsplatz. Der intelligente Arbeitsplatz wird den technologischen Fortschritt nutzen, um die Kommunikation zu verbessern und Konnektivität zu ermöglichen. Beide sind nötig, um eben diese Veränderungen zu bewerkstelligen.

 

Das wichtigste Ziel dieses Projekts bestehe darin, eine wünschenswerte Zukunftsvision des intelligenten Arbeitsplatzes zu erforschen, so Professor John Ratcliffe, Leiter der Futures Academy am Dublin Institute of Technology. „Wir können die Zukunft gestalten, und wir möchten alle Organisationen dazu ermutigen, in die Zukunft zu blicken und sich selbst zu fragen, wie sich der Arbeitsplatz unter Einsatz der neuesten Technologien weiter entwickeln kann, um die Produktivität und Kreativität unserer Wissensarbeiter zu steigern,” so Ratcliffe weiter.

Mehr über die Forschung in den Bereichen Facility Management und Innovationen rund um den Arbeitsplatz erfahren Sie unter www.globalworkplaceinnovation.com .

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