So spart die JVA Schwalmstadt durch neue Heizungs- und Pumpentechnik

„Höchststrafe“ für alte ­Energieverschwender

Vor rund zwei Jahren erhielt die Justizvollzugsanstalt Schwalmstadt eine neue Heizzentrale, die durch ein integriertes Blockheizkraftwerk (BHKW) zugleich einen Großteil des Strombedarfs abdeckt. Möglich wurde die rund 900 000 € teuere Investition durch ein Energiespar-Contracting, das die öffentlichen Kassen des Bundeslandes Hessen praktisch nicht belastet. Dabei wurde nicht nur bei Heizung und Stromversorgung auf maximale Energieeffizienz Wert gelegt. Auch die energiesparende Pumpentechnik reduziert den Stromverbrauch für die Wärmeverteilung in dem weit verzweigten Komplex erheblich.


Einen hohen Kostenfaktor stellte bis in das Jahr 2007 der Betrieb der 25 Jahre alten Heizungsanlage dar. Der Wärmebedarf der gesamten JVA beträgt etwa 3500 MWh/a, die in die Jahre gekommene Heizzentrale wies aufgrund ihrer veralteten Technik einen unnötig hohen Erdgasverbrauch auf. Hinzu kamen hohe Strombezugskosten für einen Stromverbrauch von über 1,7 Mio. kWh im Jahr bei einer Spitzenlast von bis zu 417 kW. Hierfür waren unter anderem alte, ungeregelte Umwälzpumpen verantwortlich, die in der Heizzentrale und in sechs Unterstationen das weitläufige Heizungs- und Lüftungssystem mit Wärme...

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