FACILITY MANAGEMENT-Special„Energie“
Ressourcenschonende Technik und größtmöglicher Komfort für die Nutzer standen bei der integrierte Planung und Realisierung des „Bonner Bogens“ im Mittelpunkt. Die technische Infrastruktur und die Energiezentrale auf Basis einer Grundwasser-Geothermie mit Aquiferspeicher ist nach Angaben des Investors BonnVisio in dieser Größe, Betriebsform und Effizienz einzigartig in Deutschland und Europa.
Insgesamt sind, laut Ludwig Frede, Geschäftsleitungsmitglied der BonnVisio Reals Estate, 10 000 Datenpunkte in die Automatisierungslösung eingebunden. Zur Effizienz und zum größtmöglichen Komfort für die Nutzer habe zudem die ganzheitliche Integration von Architektur, Fassadentechnik, Bauphysik und technischer Gebäudeausrüstung in die Planungs- und Entscheidungsprozesse beigetragen. Die derzeitigen, vorsichtigen Berechnungen für die Effizienz der Wärmepumpe, den so genannten Coefficient of Performance (COP), liegen bei 5,0. „Durch Optimierungen im laufenden Betrieb erwarten wir weitere Effizienzsteigerungen, die wahrscheinlich deutlich höher liegen“, betont Thomas Czeremnych, der als leitender Ingenieur das Energiekonzept mit entwickelt hat.
Der Strom besteht zu 100 % aus regenerativen Energiequellen wie Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft und passt damit ins „GreenBuilding“-Konzept.
Mit der geothermischen Nutzung auf Basis eines Aquiferspeichers erhält der „Bonner Bogen“ ein weiteres Marken-Modul als beispielhafte Standortentwicklung im Sinne der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Während des vierjährigen Planungsprozesses hat BonnVisio das Zusammenspiel von zehn Energievarianten geprüft und unter ökologischen, ökonomischen und Komfort-Aspekten durchgerechnet.
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